Der Mitgliedsbeitrag setzt sich aus dem Mitgliedsbeitrag des ÖAeC und der Abgabe an den Landesverband zusammen. Die genaue Aufstellung entnehmen Sie bitte dem Dokument, welches Sie im Downloadbereich herunterladen können.

Download - Mitgliedsbeitrag

Die EU-Durchführungsverordnung 2019-947 kennt die Unterteilung der unbemannten Luftfahrzeuge (UA) - wie sie im Österreichischen Recht bis 2020 gegolten hat - nicht mehr. Jetzt sind die Vorgaben für alle UA gleich, egal ob es sich um einen Copter oder um ein Modellflugzeug handelt. Die Montage einer Kamera am UA hat nun keine Auswirkung mehr, solange die Datenschutzbestimmungen eingehalten werden.
Der UA-Pilot muss sich bei der Austro Control registrieren und seine Nummer auf all seinen UA(Flugmodellen) anbringen.
Auch die Ablegung eines Kompetenznachweises ist für den UA-Betrieb nun erforderlich.

Die EU-Verordnung enthält keine Beschränkung oder Bestimmungen für Schleppflüge, solange das Fluggewicht des einzelnen UA(Flugmodells) 25 kg nicht überschreitet.
Allerdings gibt es in der “offenen Kategorie” in der EU-Verordnung im Artikel 4 (f) folgenden Wortlaut:
Während des Flugs führt das unbemannte Luftfahrzeug keine gefährlichen Güter mit oder wirft Material ab.

Daraus kann abgeleitet werden:

  • Der Abwurf von Naschereien durch einen “Zuckerlbomber” bei Schaufliegen ist   verboten.
  • Das Fliegen mit Rauchpatronen oder das Abfeuern von Knallkörpern ist untersagt.

Der einzige legale Ausweg ist hier ein Ansuchen nach Artikel 16 für eine Sondergenehmigung bei der Austro Control.

Stand 8.1.2021

Nein, es besteht auch die Möglichkeit der Direkt-Mitgliedschaft beim ÖAeC. Jedoch bietet die Mitgliedschaft bei einem Verein viele Vorteile, wie Erfahrungsaustausch, Hilfe beim Einstieg in den Modellflugsport, gemeinsame Clubaktivitäten etc.

Eine ausführliche Erläuterung der Versicherungsleistung des ÖAeC finden Sie auf dieser Webseite unter Interessensvertretung Versicherung

Generell kann dazu gesagt werden, dass „Wildfliegen" überall möglich ist, sofern nicht gegen ein Gesetz (Luftfahrtgesetz) oder eventuelle behördliche Auflagen (zu erfahren bei der jeweiligen Gemeinde) verstoßen wird.
Wer auf einem fremden Grund fliegen möchte, sollte unbedingt eine schriftliche Einverständniserklärung des Grundeigentümers einholen oder am Gemeindeamt nachfragen.
Jeder Pilot sollte ein hohes Maß an Eigenverantwortung haben und einschätzen können, ob etwas oder jemand gefährdet werden könnte.
Landwirtschaftliche Flächen dürfen überflogen werden, soweit diese nicht verbaut sind.
Flüge sind generell so zu gestalten, dass weitgehend niemand in der Umgebung Grund zu Beanstandungen hat. Ein Miteinander ist immer besser als ein Gegeneinander.