Christian Faymann / Sebastian Brandes

ÖAeC und DAeC im Informations-Austausch

Vertreter des Österreichischen und deutschen Aero Club „trafen“ sich Mitte letzter Woche in einer Videokonferenz, um sich über den jeweiligen Stand der Umsetzung des neuen EU-Rechts auszutauschen. Der Weg der Einrichtung von speziellen Modellfluggebieten scheint nunmehr von den österreichischen Behörden nicht mehr weiter verfolgt zu werden. Die neueren Überlegungen gehen in die Richtung, ein „Standardscenario Modellflug“ in Österreich zu schaffen. Hierfür sind bereits viele Vorarbeiten vom ÖAeC geleistet, die in ihrer Grundidee den vom DAeC entworfenen „Standardisierten Regeln für Flugmodelle“ (StRfF) entsprechen. Die jeweiligen Regelungsentwürfe werden verglichen, wobei u.a. Gastflugregelungen erörtert wurden. Beide Verbände sind sich einig, dass es möglichst einfach sein muss, im jeweiligen Nachbarland etwa zu Wettbewerbs- oder Urlaubszwecken Modellfliegen zu können. Auch muss es möglich sein, dass Piloten, die nicht in einem EU-Land leben, unkompliziert an internationalen Wettbewerben teilnehmen können. Die Vertreter des DAeC berichteten des Weiteren über das mittlerweile sehr positive Feedback des BMVI zu den StRfF. Im Nachbarland halten die Behörden leider immer noch an der Forderung einer sehr niedrigen maximalen Flughöhe fest. Auch Naturschutzthemen werden von Behördenseite sehr streng gesehen. Beide Delegationen lobten den konstruktiven Austausch und verabredeten sich zu weiteren Gesprächen.