Martin Bauer

Jetmeeting/Trainingslager Wr. Neustadt 2019

4 Tage Kerosin pur! Vom 15.-18.August stand der MFC Wr. Neustadt im Mittelpunkt der Jet Szene. Aus fast allen Bundesländern kamen Jetpiloten zu Besuch und mit Ugo Zilli kam sogar ein Pilot aus Italien angereist. Die Bedingungen am Gelände vom MFC Wr. Neustadt sind für den Jetflug geradezu perfekt – 2 sich kreuzende lange Startbahnen, im Umkreis von fast 1km kein Baum oder Erhöhungen sowie jede Menge Außenlandemöglichkeiten für den Fall, dass das Triebwerk doch mal unerwartet den Dienst quittiert. Das nutzten sage und schreibe über 40 Jetpiloten zum Fachsimpeln und zum Erfahrungsaustausch. Das mittlerweile zum zweiten Mal ausgetragene Jetmeeting bzw. Trainingslager ist somit eine perfekte Möglichkeit gerade auch für Einsteiger von den Erfahrungen der versierten Piloten zu lernen und den einen oder anderen wertvollen Tipp zu bekommen. Auch wenn das Niveau sehr hoch war, haben auch viele „Neulinge“ den sicheren Weg in die Jetfliegerei gefunden. Auch das österreichische Nationalteam nutzten die optimalen Bedingungen um ihr Display für die bald stattfindende Jet WM in China zu perfektionieren. Somit war nicht nur das fliegerische Können, sondern auch viele hochwertige Modelle zu bestaunen. Das lockte auch viele Zaungäste aus den umgebenden Vereinen auf den Platz des MFC Wr. Neustadt, da eine so hohe Dichte von High Tech Jetmodellen nicht oft zu bestaunen sind. Auch die Verpflegung war durch den unermüdlichen Einsatz vieler Mitglieder des MFC rund um die Uhr gesichert und ließ keine Wünsche offen. Nachdem sogar das Wetter alle 4 Tage sich von der besten Seite gezeigt hat und mit nur wenig Wind und angenehmen 25 Grad keine Hitzerekorde aufstellte, war die Veranstaltung ein voller Erfolg mit grandioser Beteiligung. So wie die Dinge derzeit liegen, stehen alle Vorzeichen auf eine Fortführung des Events im nächsten Jahr. Danke nochmals an das MFC Team, das dieses Top Event aus dem Boden gestampft hat und wir freuen uns bereits jetzt schon auf die dritte Auflage dieser Veranstaltung im kommenden Jahr!

Was und Wer war vor Ort:

Das Spektrum der verschiedenen Modelle deckte alles ab – vom Einsteigermodell mit 1,5m Spannweite bis hin zu den großen Scale Modellen mit bis zu über 3m Spannweite. Stark vertreten waren dabei die BAE Hawk in verschiedenen Ausführungen und Lackierungen. Alfred Hubmann zeigte uns seine selbstgebauten großen Panther mit interessanter Flügelklappmechanik. Ein weiteres Highlight brachte uns Ewald Zauner mit an den Platz, eine große Me 262. Wenn auch noch unlackiert absolvierte Ewald damit viele Flüge und konnte das Modell so richtig kennenlernen.  Andy Pack hatte auch seine große T2 wieder mit im Gepäck die er mittlerweile gut im Griff hat und über den Winter das letzte Finish verpassen möchte. Passend zur militärischen Flugplatzumgebung war die Yak 130 von Martin Bauer. Mit voller Bewaffnung und sehr schönen Flugbild war somit auch die Lufthoheit nicht in Frage gestellt. Die üblichen Verdächtigen wie L39, MB339, Viper Jet und der sehr beliebte „Altags-Jet“ Futura fehlten natürlich auch nicht. Arndt Schlacher zeigt uns neben seiner nagelneuen Hawk 100 damit sehr schöne Flüge. Der „Chef“ Peter Cmyral und Stefan Huss zeigten, dass auch der Eurosport noch immer schwer angesagt ist und mit den neuen Modellen ohne Probleme mithalten kann!

 

Fotograph: Krizek Peter

Foto 1-3: Gemütliches Zusammensein und gute Verpflegung stand genauso im Vordergrund wie das Fliegen

Foto 4-5: Hawk zum „Ersten“ von Florian Wanninger in Grün Weiß

Foto 6-7: Die Zweistrahlige Me 262 von Ewald Zauner

Foto 8-10: Die neue Hawk 100 von Arndt Schlacher, mit der er die ersten Flüge absolvierte

Foto 11,13: Alfred Hubmann mit seiner selbst gebauten Panther

Foto 12: Die Klappmechanik konstruierte Alfred ebenfalls selber

Foto 16: Auch Spaß muss sein….

Foto 26,27: Die T2 Buckeye von Adreas Pack noch unlackiert aber trotzdem sehr beeindruckend

Foto 28-30,33: Die zweistrahlige Yak 130 von Martin Bauer fliegt auch mit voller Bewaffnung traumhaft

Foto32.1: Bei der Show kamen sogar die Ziesel aus den Löchern

Foto 32: Bei den tiefen Überflügen hätten sogar die Ziesel den Kopf einziehen müssen!

Foto 37: Auch die „großen“ statteten öfters mal einen Besuch ab