Herrliches Flugwetter begleitete das 25. Styria Elektroflug-Meeting am 29. und 30. August 2026 auf dem prächtigen Modellflug – Zentrum des UMFC Gnas in Dietersdorf am Gnasbach (Steiermark).

Präsident Heinrich Geiger und Organisator Heimo Stadlbauer konnten insgesamt 26 Elektroflugpiloten mit circa 60 Flugzeugen und einem Hubschrauber begrüßen.
Diesmal sei auch ein kurzer historischer Rückblick auf 25 Jahre Elektroflug-Meeting erlaubt. Im Jahr 2000 kam mir nach Besuch eines Elektroflug-Meetings in Aspach nördlich von Stuttgart die Idee, auch so ein Treffen in Österreich zu organisieren. Die Idee fand beim damaligen Präsidenten des UMFC Gnas Franz Mondschein Anklang und im Jahr 2001 fand das erste Elektroflug Meeting in Dietersdorf am Gnasbach statt. Das Motto lautete damals wie heute „von Slow bis Speed, von Propeller über Rotor zu Impeller“. Der ursprüngliche Gedanke war ja, den Elektroflug durch das Treffen zu fördern, wichtig war und ist der Erfahrungsaustausch, wie ist der Stand der Technik und Fliegen ohne Stress. 
Herzlich willkommen waren neben den neuesten Modellen und Antriebstechniken auch Modelle aus der Anfangszeit des Elektroflugs in den siebziger Jahren. Bürstenmotoren und Nickel Metall Hybrid Akkus prägten anfangs die Elektroflug-Meetings. Inzwischen besuchten circa 840 Piloten mit circa 1500 Modellen die bisherigen fünfundzwanzig Elektroflug-Meetings.
Zur Eröffnung des Meetings gab es einen Banner Flug, durchgeführt von Rupert Metz. Danach ging es Schlag auf Schlag. Der Autor fungierte wieder als Platzsprecher. Als Unterlage für die Präsentation der Modelle dienten die ausgefüllten Datenblätter.
Der Ur–Amigo, Amigo zwei, Ultrafly waren die ältesten Vertreter dieser Elektroflugzeuge. Segler wie Cirrus SR 22, Swift S1, SH–2H vertraten die Seglerzunft. Hubschrauber war leider nur einer, eine Bell 429, dabei. Bei den Motormaschinen gab es zahlreiche Typen. Die kleinste mit 220 mm Spannweite und 20 g Gewicht hatte wohl der Autor, das größere Gegenstück dazu war die Transall C–160 mit 4.000 mm Spannweite und 24.000 g Gewicht. Großartige Modelle wie zum Beispiel Boeing 737 Max, Toucan, Messerschmitt Me 163, North American Trojan T 28, MIG 15, Rockwell Bronco, Saab 105, Pilatus PC 6, Vought Corsair, Focke Wulf 190, Aero L 39 Albatros, Lazy Bee, Extra 300 SC etc. prägten das Bild des Treffens. Ganz kurz noch zur Lazy Bee, dieses ulkige Flugzeug war schon vor mehr als 20 Jahren beim Meeting dabei, aber jetzt wurde die Antriebstechnik auf den neuesten Stand gebracht. BFR Hanno Miorini zeigte noch, welche Kunstflug-Figuren man mit einem elektrisch betriebenen Fesselflugzeug fliegen kann. Andreas Geistberger zeichnete mittels Rauchpatronen mit dem Segler S2-H2 schöne Figuren in den Himmel.
Alles in allem war es wieder ein gelungenes Treffen der Elektroflug Freunde. Der Dank gilt den Piloten, dem Präsidenten des UMFC Gnas Heinrich Geiger und dem Küchenteam für die ausgezeichnete Verpflegung. Wir treffen uns wieder im Jahr 2027 beim 26. Styria Elektroflug-Meeting in Dietersdorf am Gnasbach.

Bilder:
--1: Der Bannerflug von Rupert Metz weist auf das 25. Styria Elektroflug-Meeting hin 
--2: Gruppenfoto mit den am Sonntag anwesenden Piloten 
--3: Blick auf einen Teil der eingesetzten Modelle 
--4: Manfred Eberhard mit der Eigenbau Saab 105 OE, Spannweite 1.600 mm, Gewicht 7.300 g, 90 mm Impeller, LiPo 6s 6500 mAh 
--5: Die Saab 105 OE von Manfred Eberhard beim Landeanflug 
--6: Die größte und die kleinste Motormaschine beim Treffen, Karl Reiser (links) mit der Transall C-160 und der Autor mit einem Kleinst-Doppeldecker von TobyRich 
--7: Die Transall C-160 von Karl Reiser beim tiefen Überflug, Maßstab 1:10, Spannweite 4.000 mm, Gewicht 24.000 g, LiPo 2x 12s 7000 mAh 
--8: Bernd Hillbrand führte eine Rockwell Bronco gekonnt vor, Spannweite 2.200 mm, Gewicht 13.000 g, Lipo 6s 7000 mAh 
--9: Die „Amigorianer“ Heimo Tammerl, Gernot Perz und Autor Heimo Stadlbauer (von rechts) zeigten den Ur-Amigo und Amigo II 
--10: Andreas Geistberger konnte mit der MIG 15 überzeugen, Spannweite 1.700m, Gewicht 7.000 g, LiPo 13s 5300 mAh 
--11: Realitätsnah führte Willi Resch seinen Hubschrauber Bell 429 vor, Rotordurchmesser 1.570 mm, Gewicht 4.000 g, LiPo 10s 5000 mAh 
--12: Der Autor und Organisator Heimo Stadlbauer flog unter Musikbegleitung das kleineste Elektroflugzeug dieses Treffens von TobyRich, Spannweite 220 mm, Gewicht 20 g, LiPo 1s 70 mAh 
--13: Die Pilatus PC-6, pilotiert von Karl Reiser, Spannweite 3.400 mm, Gewicht 15.000 g, LiPo 2x12s 7000 mAh 
--14: Im Tiefflug die Focke Wulf 190 von Erwin Wurm, Spannweite 1.510 mm, Gewicht 3.700 g, LiPo 6s 3800 mAh 
--15: Auch die Jugend war gut mit kleinen Doppeldeckern vertreten 
--16: Der langjährige Besucher Heimo Tammerl mit dem Motorsegler C-Falke, Spannweite 3.060 mm, Gewicht 4.500 g, LiPo 6s 6000 mAh 
--17: Urlaubsfeeling kam auf, als unter italienischen Klängen Franz Buchgraber mit der Boeing 737 Max seine Kreise zog (Bild Heimo Stadlbauer)
--18: Als Franz Binder mit der Messerschmitt Me 163 Komet flog, brannte die Luft, Spannweite 1.400 mm, Gewicht 3.800 g, LiPo 6s 5000 mAh (Bild Heimo Stadlbauer)
--19: Zwei Kampfflugzeuge aus unterschiedlichen Epochen, links die Fokker E III von Volker Schreiegg aus dem Ersten Weltkrieg und daneben die MIG 15 von Andreas Geistberger aus dem Korea-Krieg (Bild Heimo Stadlbauer)
--20: Eine imposante Größe hatte die Aero L 39 Albatros von Bernhard Lang, Spannweite 2.200 mm, Gewicht 20.000 g, LiPo 14s 6500 mAh (Bild Heimo Stadlbauer)
--21: Der „fliegende Schaum“ Lazy Bee von Peter Dietmaier sorgte bei den Anwesenden für Schmunzeln, Spannweite 1.800 mm, Gewicht 3.000kg, LiPo 6s 6000 mAh (Bild Heimo Stadlbauer)
--22: Hanno Miorini machte mit dem „Flash“ Werbung für den Fesselflug, Spannweite 700 mm, Gewicht 200 g, LiPo 3s 900 mAh (Bild Heimo Stadlbauer)