 Bereits zum zweiten Mal wurde die Austragung der Europameisterschaft F3C an Rumänien vergeben. Waren wir 2002 in Pitesti (ca. 80 km von Bukarest entfernt) zu Gast, so war nun in der Nähe von Sibiu in CISNADI (früher HELTAU) ein Ultralightflugplatz im ehemaligen Siebenbürgen, Austragungsort der Europameisterschaft.
Die Anreise der österreichischen Mannschaft bestehend aus Bernhard und John Egger, Andreas Kals und Wolfgang Worgas und Fan´s gestaltete sich ohne größeren Probleme, wenngleich die Methoden der rumänischen Straßenpolizei auch 2010 noch immer etwas seltsam sind (Starfmandate von € 200.- auf € 50.- verhandelbar dafür aber ohne Beleg(??))
Schon beim offiziellen Training am Samstag zeichnete sich ab, dass die Verteidigung des Europameister Titels sowohl in der Einzel- als auch in der Mannschaftswertung sehr spannend wird. Die Leistungsdichte ist mittlerweile so hoch das bereits kleinste Fehler entscheidend sind.
Fast alle Teilnehmer verwendeten E-Helikpopter mit enormen Leistungsüberschuss. Dies zeigte sich besonders bei der Größe der geflogenen Figuren die oft an der oberen 60°Grenze der Flugbox kratzen und im Bewerb zu umstrittenen Punkteabzügen führten.
Eine Überraschung war der finnische Pilot Ari Holmstrom der mit ausgezeichneten Flügen sowohl den amtierenden Europameister Bernhard Egger als auch den Schweizer Enio Graber ( dritter Platz WM 2009) forderte.
In den vier Vorrunden konnten sich unsere Piloten recht gut behaupten und schafften alle den Einzug in Finale.
In den Finalflügen bestach Enio Graber mit hervorragenden Flügen und konnte so vor Ari Holmstrom und Bernhard Egger den Sieg erringen.
In der Mannschaftswertung legten die Piloten des italienischen Teams mit den ausgezeichneten Platzierungen 5, 6 und 7 ihren ersten Platz in der Teamwertung fest gefolgt von unserem Team und der Schweizer Mannschaft.
Den undankbaren vierten Platz belegte das Team aus Frankreich das sich gerade bei dieser EM große Hoffnungen auf einen "Stockerlplatz" machte.
Trotz nicht ganz wunschgemäß erreichter Platzierungen hat sich unser Team hervorragend geschlagen und wieder einmal bewiesen, dass unsere Piloten zu den Besten gehören.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass diese Europameisterschaft sowohl in sportlicher als auch organisatorischer Sicht erfolgreich verlief und der Veranstalter bemüht war optimale Bedingungen für Piloten und Punkterichter zu schaffen, was nicht immer ganz leicht war.
Übrigens, obwohl wir in Transsilvanien waren von Dracula keine Spur!!
Unser langjähriger Spitzenpilot Wolfgang Worgas, einer der erfolgreichsten Helipiloten Österreichs, hat mit dieser Europameisterschaft seine Karriere beendet.
Wir danken ihn für die schöne Zeit, die wir mit ihm verbringen durften und hoffen, dass er neben seinem neuen Hobby Golf, unserer Heliszene noch etwas erhalten bleibt.
| Resultate der Einzelwertung |
| 1. |
Enio Graber |
Schweiz |
3000 |
| 2. |
Ari Holstrom |
Finnland |
2898 |
| 3. |
Bernhard Egger |
Österreich |
2850 |
| 4. |
Uwe Kiesewetter |
Deutschland |
2834 |
| 5. |
Fabio Livi |
Italien |
2777 |
| 8. |
Wolfgang Worgas |
Österreich |
2725 |
| 11. |
Andreas Kals |
Österreich |
2645 |
| |
| Mannschaftswertung |
| 1. |
Italien |
18 Punkte |
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| 2. |
Österreich |
22 Punkte |
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| 3. |
Schweiz |
35 Punkte |
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| 4. |
Frankreich |
36 Punkte |
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| 5. |
England |
38 Punkte |
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