Waidhofen, eine traditionelle Veranstaltung, die Jahr für Jahr die Piloten der F3A Szene anlockt. Durch die recht ungünstige geographische Lage, ist es für den austragenden Verein recht schwierig, eine hohe Teilnehmerzahl zu erzielen. Aber gerade deswegen hat sich dieser Wettbewerb in den vergangenen Jahren zu einer sehr freundschaftlichen und familieren Veranstaltung entwickelt. Die aufmerksamen Leser unserer Zeitung wissen, dass dies der einzige Bewerb in Österreich ist, wo die besten 5 Piloten der Endwertung noch das internationale Semi-Finalprogramm fliegen dürfen. Und das noch unter richtigen Wettbewerbsbedingungen. Zusätzlich hat sich heuer der Veranstalter noch etwas einfallen lassen. Nämlich ein kleines Schaufliegen am Sonntag nach der Siegerehrung.
Wie bei den meisten Wettbewerben reisen die Piloten großteils schon am Freitag an. Das hat den Vorteil, erstens, noch ein wenig die dortige Luft zu verwirbeln (Training) und zweitens, einen gemütlichen Abend unter gleichge(störten)sinnten zu verbringen.
Wie wir es schon von den vergangenen Jahren her gewohnt waren, präsentierte sich das Fluggelände am Freitag Abend schon voll wettbewerbstauglich. Dafür dürfen sich Thomas Gelb (Yellow) und seine Helfer ein Lob an die Brust heften.
Bedingt durch das herrliche Wetter verlief der Bewerb Samstag und Sonntag nach dem für unsere Szene gewohnten disziplinierten Schema ab. Ein Außenstehender fragt sich sicherlich, wofür wir eine Jury und einen Wettbewerbsleiter benötigen.
Die Punkterichter aus mehreren Ländern leisteten meiner Meinung nach wieder gute Arbeit.
Nach den drei Vorrundenprogrammen am Sonntag wurde es wieder spannend. Jetzt mussten (durften) die ersten 5 des Ergebnisses ihr Können im Semifinalprogramm zeigen.
Das dieses Progamm unter Wettbewerbsbedingungen geflogen wird hat den Hintergedanken, dass man den Piloten des Nationalteams die auf EM und WM fliegen, die Möglichkeit zum Training gibt.
Als sechst Platzierter hatte ich nicht mit einem Einsatz gerechnet. Doch als ich hörte, dass ein Pilot passte, musste ich einspringen, und dies war, mangels an Training, eine echte Herausforderung für mich. Aber, bei meinen zwei Flügen habe ich mich nicht blamiert (Aussage meiner Kollegen).
Nach Abschluss der Wertungsdurchgänge und einer sehr schönen Siegerehrung, wurde noch ein kleines Schaufliegen mit recht interessanten Modellen präsentiert. Da für dieses Schaufliegen geworben wurde, fanden sich auch eine stattliche Anzahl von Zuschauern ein.
Wir sollten versuchen, so ein Wettbewerbswochenende (Vorrunden-, Semifinalprogramm, Schaufliegen) bei anderen Veranstaltungen zu publizieren, es würde den Wettbewerbsflug sicher für den Zuschauer interessanter, machen.
Dieses Schaufliegen rundete das Wochenende sehr schön ab, und ich persönlich möchte mich beim Veranstalter und allen seinen Helfern bedanken, dass er uns einen so schönen Wettbewerb organisiert hat. |