Elektroflug

Internationale Klassen im Elektroflug:

A) WM -Klassen:
F5B:  Elektro-Segelflugmodelle

Ein Wettbewerb für funkferngesteuerte Segelflugmodelle mit Elektromotor mit zwei (2) Flugaufgaben:

1) Streckenflug  und  2) Zeitflug mit Landung.
Diese beiden Aufgaben werden ohne Unterbrechung in einem Flug ausgeführt. Der für einen Durchgang erlaubte Energieverbrauch ist begrenzt und wird mittels Messgerät (Limiter u/o Datenlogger) überwacht. Modellgröße u. -gewicht, Zellenzahl des Antriebsakkus (max. 10s Lipo) sind vorgeschrieben. Die Modell sind einheitlich Voll-GFK/CFK –Konstruktionen und müssen einen bestmöglichen Kompromiss zwischen hoher Geschwindigkeit im Streckenflug und  dennoch guten Eigenschaften im Thermikflug erfüllen.
Regeln siehe MSO-F5B 


F5D Elektroflug Pylon-Rennmodelle

Ein Wettbewerb für funkferngesteuerte Pylon-Rennmodelle mit Elektromotor, die einen 400 m Rundkurs in Form eines Dreiecks 10 Runden lang durchfliegen. Dabei fliegen maximal 3 Modelle in einem Lauf, der Start erfolgt aus der Hand des Helfers (Caller), mit Vollendung der 10. Runde ist das Rennen beendet, die Landung wird nicht bewertet. Die Pylon-Rennmodelle sind Voll GFK/CFK Konstruktionen nach einer bestimmten Bauformel (Flächeninhalt, Gewicht), der Antriebs-akku dasrf maximal ein 5s-Lipo sein, die erlaubte Energiemenge je Lauf ist limitiert und wird mittels Messgerät überwacht.

Nach Erreichen des Limits wird der Motor abgeschaltet.

Regeln siehe MSO-F5D


B) weitere internationale Klassen:

F5F:  Elektro-Segelflugmodelle , 4-Zellen-Klasse
Diese Klasse fliegt nach den F5B-Regeln, nur sind die Modelle größer (Mindestflächeninhalt inkl. Leitwerk 36 dm²) und die Antriebsakkus auf maximal 4s Lipo begrenzt. Der erlaubte Energieverbrauch je Durchgang ist auf 1300 Wmin (statt 1750 Wmin) begrenzt.  Die Modelle sind ebenfalls Voll- GFK/CFK-Konstruktionen, insgesamt aber alltagstauglicher und langlebiger als F5B.Modelle, da aufgrund der geringeren Antriebsleistung die mechanische Belastung der Modelle geringer ausfällt.   Regeln siehe MSO-F5F


F5J Thermik Segelflug mit Elektroantrieb

Diese Klasse ist ein gruppenbezogener Vergleichswettbewerb für Piloten von elektrisch angetriebenen, funkferngesteuerten Thermik-Segelflugmodellen. In einem Bewerb werden zuerst mehrere Qualifikationsdurchgänge geflogen. In jedem Durchgang der Qualifikation werden die Piloten in Gruppen eingeteilg und es werden die Punktezahlen der Teilnehmer in jeder Gruppe in Relation zuei-nander gesetzt („normalisiert“) um aussagekräftige Resultate unabhängig von während des Wettbewerbes sich ändernden Wetterbedingungen zu erzielen. Die Teilnehmer mit den besten aufsummierten Ergebnissen aus den Vorrunden fliegen dann zwischen zwei (2) bis maximal vier (4) Finalrunden (Fly-off) als eine einzelne Gruppe um die Endwertung zu bestimmen. Die genaue Anzahl der Finalrunden (Fly-off-Runden) wird von der Wettbewerbsleitung vor dem Beginn des Wettbewerbes bekannt gegeben. 


F5H Elektro-Segelflugmodelle Offene Klasse

Regeln wie für F5B, jedoch ist die erlaubte Energiemenge je Durchgang vom Modellgewicht abhängig und beträgt bei einem Gewicht (flugfertig inkl. Antriebsakkau) von mind.  1,0kg  500 Wmin und bei einem Gewicht ab 1,5kg  750 Wmin.             Die Begrenzung der Energiemenge erfolgt durch einen elektronischen Limiter.

Hinweis 1: Diese Klasse soll in Kombination mit F5B und F5F Bewerben durchgeführt werden bei gleicher Verwendung der Zeitnehmung usw.  Wettbewerber der Klassen F5B oder F5F dürfen nicht in F5H beim selben Wettbewerb teilnehmen.

Anmerkung: Damit soll eine Möglichkeit geschaffen werden, mit einfacheren (Fertig-)Modellen ebenfalls an einem Wettbewerb teilnehmen zu können (sog. Einsteigerklasse) .


F5J: Thermik Segelflugmodelle mit Elektroantrieb und  Höhenmesser/Motortimer 

Diese Klasse ist ein gruppenbezogener Vergleichswettbewerb für Piloten von elektrisch angetriebenen, funkferngesteuerten Thermik-Segelflugmodellen. Für das Ergebnis zählt einerseits das Ausnützen der Rahmenzeit von 10 Minuten (15 Minuten im Fly-off), andererseits der Beginn des Segelfluges in möglichst geringer Höhe und eine zeitgenaue und punktgenaue Landung. Der Antriebsmotor darf nur maximal 30 Sekunden ab Start laufen, ein neuerliches Einschalten ist nicht möglich.   

In einem Bewerb werden zuerst mehrere Qualifikationsdurchgänge geflogen. In jedem Durchgang der Qualifikation werden die Piloten in Gruppen eingeteilt und es werden die Punktezahlen der Teilnehmer in jeder Gruppe in Relation zueinander gesetzt („normalisiert“) um aussagekräftige Resultate unabhängig von während des Wettbewerbes sich ändernden Wetterbedingungen zu erzielen. In einer Gruppe starten 6 bis 14 Piloten, die Zusammensetzung der Gruppen wechselt in jedem Durchgang. Die Teilnehmer mit den besten aufsummierten Ergebnissen aus den Vorrunden fliegen dann zwischen zwei (2) bis maximal vier (4) Finalrunden (Fly-off) als eine einzelne Gruppe um die Endwertung zu bestimmen. Die genaue Anzahl der Finalrunden (Fly-off-Runden) wird von der Wettbewerbsleitung vor dem Beginn des Wettbewerbes bekannt gegeben.  

Regeln siehe MSO-F5J


BFR DI Heimo Stadlbauer
 
Mobil: 0664 311 76 48
E-Mai: heimo.stadlbauer@hotmail.com


 

Stand: 2015
Eine wesentliche Aufgabe des Bundesfachreferates Elektroflug ist es, allen Interessierten die für einen erfolgreichen Einstieg in eine der Wettbewerbsklassen erforderlichen Informationen zukommen zu lassen. Ebenso wichtig ist die Unterstützung der Vereine bei der Ausrichtung von Elektroflug-Wettbewerben und bei der Nachwuchsarbeit. 
Als Unterstützung für den Bundesfachreferenten und als lokaler Ansprechpartner wurde in jedem Bundesland ein Landesfachreferent für Elektroflug ernannt und steht interessierten Modellpiloten bei Fragen gerne zur Verfügung. 

WIEN

Ing. Oswald Wachtler
E-Mail: wachtler.oswald@outlook.com

NIEDERÖSTERREICH

Girner Franz
E-Mail: 
f.girner@aon.at

OBERÖSTERREICH

Manfred Oberleitner
E-Mail: mandi.oberleitner@aon.at

SALZBURG

Franz Reich
E-Mail: obmannstellvertreter@mfc-salzburg.at

TIROL

Stephan Frischauf
E-Mail: obmann@msgu.at

VORARLBERG
dzt. nicht besetzt

KÄRNTEN
 
Helmut Kirsch
E-Mail: kirschhelmut@a1.net 


STEIERMARK

Alfred Schuller
E-Mail: as.modf5f@aon.at 

BURGENLAND

Peter Kolp
E-Mail: peter.kolp.wien@gmail.com


 


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