16.04.2017 | Oswald Wachtler

1. F5J-Wettbewerb im Jahr 2017 in Szeged /HUN

Und wieder hat eine neue F5J-Wettbewerbssaison begonnen. Die Zahl der Teilnehmer nimmt jährlich zu, diesmal waren beim Tisca-Cup 84 Teilnehmer im F5J-Bewerb gemeldet - davon 11 Österreicher.
Der Veranstalter hat die Bewerber in 7 Gruppen zu je 12 Startern eingeteilt.  6 Durchgänge und 3 Fly-Offs waren geplant und wurden durchgeführt.  Weitere 6 Durchgänge samt Fly-Offs fanden am Sonntag in der F5J-400 statt.

Das Wetter zeigte sich, ähnlich wie im Vorjahr, zunächst kalt und windig, später dann aber sonnig und windschwach. Der Wettbewerbsleiter Laszlo Marko legte zu Beginn die Flugbeschränkungen fest und warnte vor tiefen Flügen von jenseits der entfernten Baumreihe im Osten, hinter der ein Teichgebiet liegt. Da es in diesem Leegebiet aber fallweise gutes Tragen gab mussten selbst einige Spitzenpiloten dort auf Modellsuche gehen. Erstaunlicherweise gab es bis zum letzten DG trotz der 12 Maschinen in der Luft keinen Zusammenstoß.

Die Ergebnisliste zeigt, dass vor allem ein im Fly-Off  überragender Arijan Hacaljuk /CRO  mit Einstiegshöhen von bis zu 13m und drei Tausendern den Bewerb sicher für sich entschied.

Zweiter Radek Malcik / CZE vor Juraj Adamek / SVK.

Die Reihung der Österreicher:
7.      M.Pirker  (nach Fly-Off)
25.    B. Jütte
29.    G. Schiffer (wieder dabei)
31.    O.Wachtler (Autor)
37.    P. Kolp (mit neuem Pike Perfection auf Erfolgskurs bis zur 4. Runde, dann sicherheitshalber stark nachgelassen)
43.    Georg Manhalter (starke Steigerung auch mit neuem Pike Perfection)
49.     J. Albers (mit neuem „El Nino“ gut begonnen, dann aber mit schlimmen Absaufern zurückgefallen)
50.    A. Schuller (diesmal kein Glück und Crash im allerletzten DG ohne Refly)
58.    B. Klauscher (Newcomer im F5J mit techn. Problemen, sonst gute Durchgänge)
59.    Gerh.Manhalter (schlechter Start, dann immer besser)
67.    M. Lex (es lief nicht so gut wie sonst ?)

Am Samstagabend trafen wir uns wieder einmal beim Fischlokal an der Theiß. Eine große Vielfalt von Fischgerichten mit großen Portionen wurde geboten und wir ließen den Wettbewerbstag ausklingen.

Neue Modelle zeigten vor allem Juun mit dem El Nino aus Holland, der ein ganz neues Konzept mit langen schmalen und zusätzlich dünnprofilierten Flächen (Gewicht ca. 1kg) hat.

weiter Bilder gibt es unter:
https://goo.gl/photos/69x8gW4r4qWVvpnT7