The Race in Caves

Das letzte Saisonrennen 2016 der Drone Champions League in Rumänien

Einst war die „Salina Turda“ einer der Drehorte für den Erfolgsfilm „Batman“. Die Höhlen des bekannten Salzbergwerks wurden Schauplatz von spannenden Verfolgungsjagden, fesselnde Darbietungen und das Ganze bei atemberaubenden Highspeed der Drohnen von bis zu 140 km/h.  „The Race in Caves“ war das Motto des diesjährigen letzten Saisonbewerbs der Drone Champions League (DCL) - 40 der weltbesten Drohnen-Piloten und über 3.000 Besucher ließen sich dieses Spektakel nicht entgehen und setzten damit in der Szene erneut Maßstäbe. Gekrönt wurde auch der diesjährige Saisongesamtsieger der DCL – das Team TBS X-Blades mit den Piloten Banni UK, Mac Poschwald, Hackl Bastian und Gary Kent konnten den Sieg in Ihren Rennstall holen.

Das Drohnen-Fieber hat auch Europa gepackt. Großes Medieninteresse, die Créme de la Créme der weltbesten Drohnen-Piloten und enorme Zuschauerzahlen beweisen dies. Nach der gelungenen Auftaktveranstaltung auf der Festung Schlosskopf in Reutte ging nun – in einer weiteren spektakulären Location – die Abschlussveranstaltung der Saison über die Bühne. Vom 18. bis 20. November stand eines der ältesten und bekanntesten Salzbergwerke in Rumänien ganz im Zeichen fesselnder Flugmanöver. Bereits im Vorfeld ließ Adrian Soporan, Marketingleiter des Salzminenbergwerkes verkünden: „Salina Turda investiert kräftig in die Infrastruktur für bevorstehende Drohnen-Rennen – wir wollen in diesem jungen Motorsport das Monaco der Formel 1 werden.“ Und diesem Versprechen wurden die rumänischen Veranstalter auch gerecht – ebenso der Organisator und Initiator dieses spektakulären Events, Herbert Weirather, der die ‚DCL sozusagen nach Europa geholt hat und diese Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der Agentur WWP Weirather-Wenzel & Partner durchgeführt hat.

Perfekt zugeschnitten.

Die Salina Turda war als Austragungsort für die DCL perfekt zugeschnitten. Dem stimmten auch teilnehmende Piloten zu: „Respekt an den Veranstalter, es war ein tolles Rennjahr – wir freuen uns schon auf 2017“, war ein Echo eines Teilnehmers, ein anderer fügte hinzu: „Ohne die Drone Champions League wäre ich niemals hergekommen, hier wurde schon Batman gedreht, es ist ein Wahnsinn, dass wir jetzt mit den Drohnen hier fliegen dürfen.

Weltweite Übertragung"

Mit Unterstützung unseres Partners Vodafone konnten Drohnen-Fans auf der ganzen Welt das Spektakel am 20. November ab 19 Uhr live auf featured.de/dronechampions miterleben. Dies ließen sich auch Tausende Zuschauer auf der ganzen Welt nicht entgehen. Eine besondere Portion an Anspannung und Adrenalin bekamen selbstverständlich die tausenden Zuschauer zu spüren, welche diesen Event live mitverfolgt haben. Eine „live feed“, sozusagen eine installierte Kamera auf der Drohne übermittelt live Aufnahmen, die über eine Videoleinwand mitverfolgt werden können. 

Kampf der Giganten.

Bereits am Freitag, dem ersten Trainingstag, ging es zur Sache. Samstag und Sonntag wurde bereits mittags zum Qualifying Adrenalin und Anspannung verspürt – 40 Piloten traten im Qualifying in 4er Heats gegeneinander an und kämpften um den Aufstieg in den späteren Hauptbewerb Am frühen Abend ging jeweils das Achtelfinale über die Bühne, wobei im K.-O.-System jeweils aus 32 Piloten die Besten ermittelt wurden.

Samstag

Die Rennstrecke im Salzbergwerk wurde von den Piloten anfangs als sehr leicht eingestuft. Allerdings war der Riesendrop in den Salzsee eine große mentale Herausforderung für die Teilnehmer. Die Angst vor dem Wasser legte die Nerven einiger Piloten  blank und somit mussten am ersten Tag 10 Drohen aus dem Salzwasser gefischt werden.

Schlussendlich fand aber jeder die richtige Linie und es kam zu engen Ausscheidungsrennen. Da ein souveräner Luke Bannister (TBS X-Blades) ein Klasse für Sich war, ging es für die Konkurrenz nur um die hinteren Plätze. Zweiter wurde der DCL Neuling Gary Kent (ebenfalls ein Brite & Team TBS X-Blades), vor dem Niederländer Dino Joghi (Gemfan) und dem vierten Andy Hahn (Flyduino) aus Deutschland.

Sonntag
Nachdem die Strecke nun bei den Piloten schon ins Blut überging, war der zweite Renntag weniger von Crashes, als von engen Kämpfen und Überholmanövern geprägt. Trotz einer langen Partynacht konnten alle Piloten durch tadellose Leistungen aufzeigen. Und es kam auch zu Überraschungen. 

Der als unbesiegbar geltende Luke Bannister schied nach einer Gatekollision im Viertelfinale aus und musste nun auch um seinen Gesamtsieg in der DCL 2016 bangen, da sein Verfolger Jan Mittner in der Gesamtwertung auch im Finale stand.

Schlussendlich endete das Finale mit einem Sieg von dem Polen Mac Poschwald (TBS X-Blades), zweiter der Tscheche Jan Mittner (Wildcard), 3. der deutsche Lukas Wahl (GER, Flyduino) und 4. Dino Joghi (NED, Gemfan).

Somit ist blieb auch Luke Bannister zum Ende 35 Punkte vor Jan Mittner und konnte den Championsleague Titel 2016 für sein Team TBS X-Blades holen.

Die Piloten, Zuschauer und auch die Organisatoren konnten auf eine höchst erfolgreiche Veranstaltungsreihe zurückblicken: „Die letzte Station der diesjährigen Drone Champions League Rennserie 2016 war ein großer Erfolg und in der Szene wurden einmal wieder neue Maßstäbe gesetzt“, resümierten die Organisatoren.

Drone Champions League

Die dieses Jahr in Liechtenstein gegründete „Drone Champions AG“ will den

Drohnen-Rennsport als neuen Trendsport etablieren. Mit gut organisierten Livevents für Zuseher als auch Piloten an atemberaubenden Standorten, soll die DCL die Formel1 für die nächste Generation sein. Für 2017 sind fünf Events in Europäischen Städten geplant, bei denen die Teams mit Ihren jeweils 4 Piloten um den Drone Champions League Titel 2017 kämpfen.

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Highspeed-Rennen mit Hightech-Fluggeräte

Bei einem Drohnen-Rennen werden Flugroboter mit einer Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h mit millimetergenauen Joystick-Bewegungen durch Gates und Pylonen (Toranlagen) hindurch gesteuert. Die Piloten sehen die Rennstrecke mit einer Virtual Reality-Brille aus der Ich-Perspektive. Der „Racer“ hat das Gefühl, er würde selbst im Cockpit der Drohne sitzen.