Small talk mit dem neuen BFR


1.) Manfred:
Wann fiel die Entscheidung Dich als Bundesfachreferent zu bewerben?


Der Zeitpunkt mich als BFR zu bewerben war im vorigen Jahr, als ich bemerkt habe, dass die Unzufriedenheit im F3A und RCIII-Lager immer größer wurde. Entscheidend für mich war es auch, dass ich eigentlich das Gefühl hatte, die Anliegen der Motorkunstflugklassen in der Bundessektion verstärkt zu präsentieren und eventuell das eine oder andere besser und schneller umsetzen zu wollen.

2.) Was waren Deine Beweggründe?

Meine Beweggründe waren:

  • die Motorkunstflugklassen besser in der Bundessektion zu vertreten,
  • die Anliegen der Piloten, Punkterichter und Veranstalter aufeinander ab-zustimmen
  • noch bessere Komunikation zwischen Piloten und Punkterichter zu erreichen


  • 3.) Seit 8.6.2002 (Schärding) bist Du offiziell BFR. Wie war die Sitzung und vor allem wie war die Stimmung unter den Landesfachreferenten?
    Die Sitzung war ja eigentlich nur die offizielle Bestätigung von dem was ja schon seit langem vereinbart war. Es war mir aber ein Anliegen, meinem Vorgänger eine ordentliche Hofübergabe zu ermöglichen, und es war auch mein Wunsch, dass sich Hrn. Hödl entsprechend von uns verabschieden und von seiner Funktion zurückziehen konnte. Ich habe Hr.Hödl dann, als neuer BFR, im Namen aller LFR den Dank für seine Leistung ausgesprochen, und dafür gedankt, dass er doch einiges von dem was wir als LFR wollten, in der Bundessektion durchsetzen konnte. Die restliche Sitzung wurde darüber gesprochen wie die Zusammenarbeit zwischen den LFR und mir in Zukunft passieren soll, dass wir bis zur nächsten Sitzung Vorschläge für einen neuen Qualifikationsmodus ausarbeiten, und den Versuch starten werden, bei unseren Bewerben auch das Finalprogramm einzubauen. Ich glaube schon, dass ich die Akzeptanz der LFR habe, denn ich habe bis jetzt immer schon versucht einen Konsens in allen Entscheidungen zu erreichen, und diese auf eine breite Meinungsbildung zu stellen.

    4.) Welche Anforderungen stellen die LFR an dich?

    Anforderungen in diesem Sinne gibt es nicht, denn wir haben schon einige Sitzungen immer wieder über die selben Dinge gesprochen und diskutiert. Die einzige Anforderung der LFR's wird es sein, dass ich verstärkt und gutargumentierend versuchen werde müssen, unsere gemeinsamen Standpunkte in der Bundessektion zu vertreten.

    5.) Was sind deine Ziele? Kurzfristig- und natürlich langfristig?

    In kurz- oder langfristige möchte ich meine Ziele nicht aufteilen, sondern eine taxative Aufzählung aller meiner Ziele machen. Ich wünsche mir und der gesamten Motorkunstflugszene dass diese so schnell als möglich umgesetzt werden können
  • Ein Bundesfachreferent für alle Modellkunstflugsportler zu sein
  • Ein noch besseres Verhältnis zwischen Piloten und Punkterichter zu schaffen.
  • Neue junge Piloten in die Kunstflugklassen, egal ob RCIII oder F3A, bekommen.
  • Neue junge Punkterichter zu bekommen.
  • Den Status und die Anerkennung der Punkterichter anheben, es muss für einen Punkterichter eine Ehre sein bei einer STM. punkten zu können. Es muss dies für ihn eine Prestigeaufwertung sein.
  • Eine Verbesserung der Informationsweitergabe, Sporting Code, Neuerungen der CIAM, FAI etc., an die Piloten
  • Möchte dies im PROP oder im Internet laufend veröffentlichen und warten
  • Möchte einen Postkasten des BFR im Internet und im AERO-CLub einrichten, wo Fragen an mich gerichtet werden können.
  • Möchte die wesentlichen Punkte unserer Sitzung bzw. die Sitzungsprotokolle im Internet und PROP veröffentlichen, damit jeder Modellsportler die Möglichkeit hat die Entscheidungen chronologisch nachzulesen (Rücksprache mit LFR).
  • Österreich im CIAM-Subcommittee gut zu vertreten.
  • Österreichische Punkterichter vermehrt zu EM und WM Einsätzen zu verhelfen.
  • Schaffung einer korrekten und akzeptablen Qualifikation für das Nationalteam in F3A
  • Schaffung einer korrekten und akzeptablen Qualifikation in RCIII und eines entsprechenden Aufstiegsmodus in F3A
  • Vereinheitlichung der Auswertungsprogramme um eine Kontrollmöglichkeit zu haben, um den Veranstaltern unter die Arme greifen zu können.
  • Doris Lang
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