Redaktion Organisation
Hot News Termine Lehrgänge Berichte Ergebnisse Piloten Heiteres

Punkterichterlehrgang in den Klassen F3A und RC III

am 20. und 21. April 2002 in Meggenhofen.

Der von den LFR.(NÖ) Thomas Gelb und LFR.(OÖ.) Heinz Kronlachner organisierten Punktewerterlehrgang wurde von 33 österreichischen und 2 deutschen Punkterichtern besucht. Den Kurs leitete Ursula Berthold aus Deutschland.

Nach der Begrüßung der Teilnehmer wurde sofort auf die generellen Regeln und Grundsätze zur Bewertung von Motor-Kunstflugfiguren eingegangen. Hier wurde uns der letzte Stand (WM 2001 Irland) der Wertungskriterien erläutert. Grundlegende Aussage: Der Punktewerter hat exakt nach den Regeln des Sporting -Codes zu werten, egal ob die Figur in der Praxis wie beschrieben zu fliegen ist oder mit Schummeln in den Himmel gezaubert wird! Was der Punktewerter sieht, hat er zu beurteilen.

Bei der anschließenden Programmbesprechung (Programm P03) wurden bei den Figuren die Kriterien der Bewertung besprochen und auf spezielle Feinheiten, auf die besonders zu achten ist, hingewiesen. Hier sah man, dass zwischen den Richtlinien der Punktwerter und den Möglichkeiten in der Praxis (Piloten) doch einige gravierende Unterschiede auftauchen. (Siehe oben, der beste Schummler hat die meisten Punkte! (Spricht für das Können des Piloten))

Bei der Figur P-03.10 '1 ½ Snap-Rolle mit 4/8 Punkt Rolle gegengleich' wird Frau Berthold noch abklären ob das 'gegengleich' falsch ist, da im Sporting Code 2002 gegengleich nicht gefordert ist. Bei der Programmbesprechung RC III gab es keine Besonderheiten.

Leider war ein Punkten in der Praxis an beiden Tagen nicht möglich, weil das Wetter ein Fliegen nicht zuließ. Das Resümee aus diesen zwei Tagen:

Der Punktewerter muss sich nach dem Sporting Code richten und das bewerten, was der Pilot ihm zeigt. Der Pilot muss sein Programm so darbieten, dass es der Beschreibung im Sporting Code entspricht! An Schluss möchte ich mich noch herzlich bei den Organisatoren des Lehrganges und bei Uschi Berthold für Ihre Arbeit bedanken.

Maurer Ernst
zum Seitenanfang zurück