Wir nehmen Abschied...

      Nachruf Franz Strauchs

Unser langjähriger Fliegerkollege und Vereins-Gründungsmitglied Franz Strauchs ist am 27. Oktober 2011 unerwartet nach kurzer schwerer Krankheit im 84. Lebensjahr verstorben.

Als Modellflieger der ersten Stunde ist er vor allem vielen älteren Modellfliegern der österreichischen Modellflugszene bekannt. Nach einigen Jahren in der Großfliegerei ist Franz noch vor der Jahrtausendwende wieder zum Modellflug zurückgekehrt und hat in unnachahmlichen Rekordzeiten Modellflugzeuge sämtlicher Kategorien entstehen lassen. Von der Technik fasziniert hat Franz alle Entwicklungen des Modellflugsportes bis zum Jetflug mitgemacht und bis zuletzt sein geliebtes Hobby aktiv ausgeübt.

In lieber Erinnerung
Die Modellfliegerkollegen des MFC Linz

      Landessektionsleiter und Vize-Präsident des ÖAEC Landesverband Wien, Hans Eistert verstorben.

Am Mittwoch, den 28. September 2011 ist unser Ehrenmitglied, Vizepräsident des ÖAeC Landesverband Wien und Landessektionsleiter Modellflug Wien Hans Eistert im 72. Lebensjahr nach kurzer schwerer Krankheit für immer entschlafen.

Wir verlieren mit Hans einen guten Funktionär, welcher immer die Interessen der Wiener Modellflieger vertreten hat und sein Amt als Landessektionsleiter mit Umsicht und großem Geschick geleitet hat. Durch seine Tätigkeit in den verschiedenen Gremien des ÖAeC erreichte er sehr viel Unterstützung für die Jugend und die Vereine.

Wir verlieren mit Ihm aber auch einen lieben Freund und Modellflugkollegen.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.
Wir werden Hans in ehrender Erinnerung behalten.

1.MHC Austria
Günter Voss
Obmann

      Nachruf Fenz Horst     29.07.1939 - +03.09.2011

Mit tiefer Trauer muss der MFC-Stegersbach mitteilen, dass unser langjähriges Mitglied Horst Fenz seinen langen Kampf gegen seine schwere Krankheit verloren hat. Horst war seit über 30 Jahren Mitglied in unserem Verein und war lange Zeit eine der Schlüsselfiguren in unserer Mitte.

Wir danken Horst für sein kameradschaftliches Wirken in unserem Club.

MFC-Stegersbach
Ing. Martin Krolik
Obmann

      Nachruf Manfred Hofbauer     11.02.1953 - +08.06.2011

Der MFC Silbergrube muss die traurige Nachricht überbringen, dass ein langjähriger, begeisterter Modellflugfreund nach kurzer, schwerer Krankheit viel zu früh aus unserer Mitte gerissen wurde.

Manfred Hofbauer war jahrelanger AERO-Club-Funktionär, Obmann des ÖMV-Niederösterreich und Vereinsobmann des MFC-Silbergrube. Neben all diesen ehrenamtlichen Tätigkeiten erflog Manfred viele Landesmeistertitel, etliche auch zusammen mit seinem Sohn Thomas, den er genau so wie dessen Bruder Manfred und die ganze Familie für den Modellflug begeistern konnte. Manfred schaffte es, all das, was die meiste Freude in sein Leben brachte, miteinander zu verbinden und verbrachte fast jedes Wochenende zusammen mit seiner Familie auf dem Flugplatz. Auch die Urlaube, die er mit Vereinskollegen verbrachte, sind allen noch in bester Erinnerung und jeder denkt gerne daran zurück.

Manfred trug mit seiner ruhigen, menschlichen Art wesentlich zur Weiterentwicklung der Silbergrube bei, denn durch seine Unterstützung und die Mithilfe seiner Familie konnte dort viel Neues geschaffen werden.

In den vielen Stunden, die Manfred gemeinsam mit Fliegerfreunden in geselliger Runde verbrachte, konnte er sein umfangreiches Wissen über die Fliegerei immer mehr vertiefen. Diese Kenntnisse gab er gerne an Jugendliche und andere Interessierte weiter und dadurch konnten so einige größere und kleinere Probleme behoben werden. Da Manfred Hangfliegen, Motorflug, Seglerschlepp, Seglerkunstflug, RC-IV und Hubschrauberflug betrieb, ist es nicht schwer zu erraten, dass er auf fast alle Fragen eine passende Antwort parat hatte. Er gab einem auch immer das Gefühl, gerne zu helfen, wo er nur konnte.

Dass Manfred ein richtiger Fachmann war, bewies er uns auch immer wieder bei unseren Schaufliegen, bei denen er als Kommentator das Geschehen in den Lüften kommentierte und die zahlreichen Zuschauer mit den nötigen Hintergrundinformationen versorgte. Wenn Manfred einmal nicht am Flugfeld stand, traf man in mit hoher Wahrscheinlichkeit an der Buggybahn des MFC-Silbergrube an, denn auch das Modellbuggyfahren war eine seiner Leidenschaften, welcher er gerne nachging.

Egal, ob einen eine langjährige, tiefe Freundschaft mit Manfred verband oder man ihn nur flüchtig vom Flugplatz kannte, wir alle vom MFC-Silbergrube glauben daran, dass uns Manfred nur voraus gegangen ist!
In stiller Trauer, Deine Silbergrube

Peter Aigner

      Nachruf DI Heinrich Nitsche

Mit Heinz Nitsche sen. hat uns ein begeisterter Modellflieger und Freund nach langer und schwerer Krankheit im 69. Lebensjahr für immer verlassen. Schon in seiner frühen Jugend hat sich Heinz Nitsche für den Modellflug mehr als nur interessiert und schon seinerzeit im Kreise seiner steirischen Modellflugkollegen beachtliche Erfolge in den Klassen Frei- und Fesselflug erzielt.

Es war nicht seine Art sich auf den Lorbeeren des Erfolges auszuruhen sondern er hat sich ständig mit den Weiterentwicklungen und Herausforderungen in seinen Klassen auseinandergesetzt. Sein großer Einsatz und sein Ehrgeiz trugen dazu bei, dass er im nationalen und internationalen Spitzenfeld erfolgreich bestehen konnte. Mit dem 3.Platz bei der Fesselflug-WM 1984 in den USA hat Heinz mit seinem Partner Fritz Kühnegger seinen wohl größten Erfolg gefeiert, der durch unzählige Siege und Spitzenplatzierungen im Frei- und Fesselflug bis zum Ende seiner aktiven Laufbahn vor knapp 2 Jahren untermauert wurde.
Mit Heinz Nitsche sen. haben wir einen langjährigen Freund und Modellflieger verloren, der den österreichischen Frei- und Fesselfliegern in unvergesslicher Erinnerung bleiben wird.

BFR Max Dillinger

      Nachruf Alois Hadrawa

Nach längerer, schwerer Krankheit ist unser Mitglied Alois HADRAWA am 3. April 2011 verstorben. Lois war über 25 Jahren Mitglied beim MFC Wiener Neustadt und seit Kindesbeinen dem Modellflug verbunden. Er war immer ein Mann des praktischen, der abseits von fliegerischen Modetrends seine Modelle für den Hobbyalltag baute und flog. Ein besonderes Steckenpferd war der Wasserflug, den er in ausgedehnten Urlauben in Kroatien betrieb. Dort konnte er auch seine zweite Leidenschaft - sein Motorboot - pflegen.

Wir verlieren mit Alois, der uns in seiner geselligen und hilfsbereiten Art stets ein Vorbild war, einen guten Freund und Fliegerkollegen. Seine gute Laune und positive Art das Leben zu meistern wird uns unvergessen bleiben.

Ein letztes herzliches 'Glück ab, Gut Land'.

Der Vorstand des MFC Wiener Neustadt im Namen aller Mitglieder.
Christian Brandtner
Schriftführer

      Josef Praßl 1928 - 2010

Unser langjähriges Klub- und Vorstandsmitglied Josef Praßl ist am 24.12.2010 den Folgen eines schweren Verkehrsunfalles erlegen. In den vielen Jahren seiner Mitgliedschaft - im April 2011 wären es volle 30 Jahre geworden - hat sich Josef nicht nur modellfliegerisch betätigt, sondern durch seinen regelmäßigen Einsatz bei Veranstaltungen und auch durch die Übernahme von Funktionen in der Leitung des Vereines bleibende Verdienste um unseren Verein und das Vereinsleben erworben.

Unser Mitgefühl gilt seiner Gattin Sophie und seiner Familie.
Wir werden Dir, lieber Josef immer ein ehrendes Andenken bewahren.

Mit einem letzten Fliegergruß !

Für den Vorstand des MFC Grashüpfer Prosdorf
Ing. Hans Schimpel
Obmann

      Nachruf Michael Mauracher

Zutiefst trauernd muss ich euch leider im Namen des Modellflugclubs Kössen mitteilen, dass uns Michael Mauracher für immer verlassen hat. Der Modellflugclub trauert um unser langjähriges Mitglied und unseren ehemaligen Obmann.

Michael war der Propeller unseres Clubs, der für Vortrieb sorgte und den Verein in jeder Situation mit Rat und Tat unterstützte.

Im Namen des Modellflugclubs
Johannes Brandsma
Obmann

      Nachruf Hermann Baumgartner

Obwohl über das Fernsehen und andere Massenmedien täglich tausendfach mit dem Tod konfrontiert, sind wir weitgehend orientierungslos und hilflos, wenn wir selbst direkt durch einen Todesfall betroffen werden. Und nun sind wir genau in dieser für uns alle unfassbaren Situation, vom plötzlichen und unerwarteten Ableben unseres Obmannes Hermann Baumgartner berichten zu müssen. Von einem Menschen, dessen Maxime es zeitlebens war, sich nicht in den Mittelpunkt zu stellen, sondern unterstützend einzugreifen, wenn es erforderlich war.

Hermann Baumgartner war nur wenige Jahre Mitglied in unserer Gemeinschaft, umso kostbarer ist aber die Spur, die Herrmann uns als Vermächtnis hinterlassen hat:

Hilfsbereitschaft und Kollegialität nicht nur als Schlagwörter zu verstehen, sondern auch zu leben! Für deine letzte große Reise, lieber Herrmann, wünschen wir dir nochmals „Glück ab und Gut Land“ und das du in Frieden ruhen mögest. Und du sollt wissen: Wir werden dich nie vergessen!

MBG Feldkirchen
Rupert Drolle

      Nachruf Friedrich Witzelsperger

Ein lieber Freund und Ehrenmitglied des FMBC-Austria ist am 7. August 2010 im 85. Lebensjahr von uns gegangen.

Fritz hat über 20 Jahre mit seiner ruhigen, liebenswerten und immer positiven Art unser Vereinsleben bereichert.

Sehr gerne nahm er am Hanglehrgang auf der Sommeralm und am Motorfluglehrgang in Dietersdorf teil. Ebenso nahm er immer an den vereinsinternen Gummiseilwettbewerben teil und überraschte uns mit seinen sehr guten Modellen. Das Modellflughobby hatte einen wichtigen Stellenwert in Fritz Leben.

Wir werden Fritz in ehrenvoller Erinnerung behalten.

Franz Brüssow       
FMBC-Austria       

      Nachruf Karl Meier

Unser langjähriges Mitglied Karl Meier ist vergangenen Mittwoch, 14. April 2010 nach kurzem, schwerem Leiden verstorben. Karl Meier war seit 1.4.1979, also seit 31 Jahren, Mitglied unseres Vereins. Viele Jahre lang war er einer der Aktivsten, er hat uns vor allem bei Schaufliegen und als Punkterichter bei Wettbewerben nach außen vertreten.

Seine exzellenten fachlichen Kompetenzen waren weithin, auch über die Grenzen des Waidhofner Vereins hinaus anerkannt, so war er z.B. lange Zeit für die Firma Robbe Modellsport und Modellsport Schweighofer tätig.

Ein besonderes Anliegen war ihm immer die Jugendarbeit und Nachwuchsförderung, er stand jedem Anfänger mit Rat und Tat zur Seite. Diskussionsfreudig hat er sich mit ganzem Herzen den Belangen der Modellfliegerei gewidmet und dabei neue Herausforderungen angenommen, sei es, dass er selbst experimentiert hat, sei es, dass er andere bei ihren Experimenten unterstützt hat. Für Fragen und Probleme all seiner Freunde hatte er stets ein offenes Ohr und meist recht schnell auch eine Lösung parat.

Durch seine Begeisterungsfähigkeit hat er das Vereinsleben bereichert und mitgeholfen, es in Gang zu halten.

Von 1984 bis 1997 war er auch Mitglied bei der Fliegergruppe Waldviertel (Dobersberg), wo er die Großfliegerei aktiv betrieben hat.

Der Abschied von unserem Kameraden fällt allen schwer. In unserer Erinnerung lebt Karl Meier in all seinen Taten fort, für die wir ihm ein herzliches Dankeschön sagen.

Der UMFC Waidhofen an der Thaya verabschiedet sich mit einem allerletzten
"Glück ab, Gut Land".

Nachruf:
Der Sportfliegerclub Herzogenburg teilt mit, dass unser langjähriges Gründungs- und Ehrenmitglied Herr Karl DAVID sen. am 14. Februar 2010 nach längerem, schweren Leiden im 84. Lebensjahr von uns gegangen ist. Nach dem Krieg machte er seine ersten Erfahrungen mit dem Segelflug, damals wurde noch vom Hang mit dem Gummiseil gestartet.
In den 60er-Jahren widmete er sich intensiv dem Modellflug. Im August 1960 konnte er den 1. Österreichischen Staatsmeistertitel in der Klasse A2 M für Magnetsegler erobern. Später wechselte er mit großer Begeisterung in die Großfliegerei, von der er Mitte der 90er-Jahre wieder zum Modellflug zurückkehrte. Er gehörte praktisch zum Clubinventar, war bei jeder erdenklichen Arbeit dabei und stand immer mit vollem Einsatz bis ins hohe Alter hinter dem Verein und den damit verbundenen Verpflichtungen. Vor 3 Jahren erhielt er das goldene Verdienstzeichen der Sportunion für besondere Verdienste im Verein. Sein Tod hinterlässt ein tiefes Loch. In unseren Herzen wird er ewig bei uns sein.

USFC Herzogenburg, im März 2010

NACHRUF zum Tode Doubek Paul

Unser Paulchen durfte sich nach langer Krankheit vom Irdischen Leben verabschieden, am 27.Oktober 2009 in der Früh ist von seiner Frau Lieschen der Anruf gekommen, Paulchen ist verstorben.

Wir haben uns damals 1975-76 beim FMBC-Austria kennen gelernt, so gut wie jeder musste sich mit dem Airfish auseinander setzen, das ist Pflicht gewesen, so wie dann ein Charter zu fliegen war, ich habe mir Paulchens Foto Alben durchgesehen, so wie alle langjährigen Piloten, sind es unzählige Flieger die zu Bruch gegangen sind, und es hat uns Spaß gemacht.

2005 machte sich ein Tumor im Kopf unschön bemerkbar, als Paul seine F3A Maschine steuerte und diese nicht mehr kontrollieren konnte. Diagnose, Metastasen im ganzen Körper, 2006 Entfernen einer Lungenseite!

Paulchen ich vermisse Dich
Dein Freund Robert Fasser
(Crazyrob)

NACHRUF auf Ing. Alfred EICHINGER
Am Morgen des 04. Juni 2009 erhielten wir per Telefon die betrübliche Nachricht: unser Kollege und Freund, unsere unterstützende und helfende Hand, unser Gesinnungsgenosse in Sachen Modellflug und Technik im Allgemeinen, ist von uns gegangen, unser lieber Alfred ist nicht mehr, unser Ing. Alfred Eichinger ist verstorben.
Erst nach und nach können wir die Tragweite dieses Ereignisses realisieren. Schritt um Schritt wird uns klar, welchen Verlust wir erlitten haben. Wir, das sind nur die Klubkollegen, aber wie tief muss der Schmerz wohl erst bei seiner hinterbliebenen Gattin und den Kindern sitzen? Mit Worten wird man da nicht viel erreichen, es wird einmal mehr die Zeit die Wunden heilen müssen.
Alfred war ein Mann der alten Schule, ein Ingenieur wie man ihn sich vorstellt, und wie man ihn heute kaum noch findet. Er war niemand, der sich nur kurz für eine Prüfung wissensmäßig fit gemacht hat, sondern ein profunder Fachmann der Technik, mit einem fundierten Fachwissen, und das im Kopf, und nicht nur wissend in welchem Buch man nachschlagen kann.
Es gab kaum etwas, wo er keinen seriösen Beitrag zu leisten vermochte, war es in der Diskussion, im Fachgespräch oder als Antwort auf eine Frage im Zuge eines Problems. So war das eben, der Fredi wusste meistens Rat. Es gab auch niemanden, dem er seine Unterstützung verweigerte. In seiner Schlosserwerkstätte herrschte immer eine abenteuerliche Unordnung, aber ich kann mich nicht erinnern, dass ich auch nur ein einziges Mal unverrichteter Dinge wieder gegangen wäre. Der Fredi machte alles, machte es schnell, machte es genau, und das beinahe zu jeder Tageszeit, auch am Wochenende und meistens gratis.
Der Alfred war immer ein bescheidener Mann, nicht berechnend, und auch nicht fordernd. Ohne den Fredi hätte der eine oder andere von uns wohl so manches ungelöste Problem mehr am Hals. Auch der legendäre Markus-Wagen hat mit Fredi wohl seinen allergrößten Wertschätzer und Anhänger verloren.
Nachdem wir für unseren hilfsbereiten Freund Alfred Eichinger jetzt leider nichts mehr tun können, wollen wir Ihm ein letztes Mal Danke sagen. Danke für Deine Bereicherung in unserem Leben, Danke für all Deine unterstützenden Taten, Danke für Dein großes Herz. Unsere Gedanken sind bei Dir und Deiner Familie. Wir wünschen Dir einen allerletzten Guten Flug, Ein herzliches "Glück ab, Gut Land" von Deinen Kameraden

HSV LANGENLEBARN
Sektion Modellbau

NACHRUF zum Tod von Heinrich ECKMANN
Am 10. März 2009 ist nach bald 5-monatigem Krankenhausaufenthalt, wobei es in dieser Zeit keine Heilung mehr gab, Heinrich Eckmann 66-jährig verstorben.
51 Jahre (!) Miglied beim Modellflugclub Salzburg und Österr.Aero-Club, aber auch langjähriges Mitglied bei der Modellfluggruppe Weitwörth-Nussdorf, vormals Seekirchen, also ein Salzburger Modellflieger der "alten Garde". Einer von den Fliegerkameraden, der immer hilfreich in allen Belangen der Modellfliegerei, auch im Freiflug, zur Verfügung stand.
Als gelernter Ferseh-und Radiotechniker war er ein excellenter Fachmann für RC-Anlagen und hatte am Anfang der RC-Modellfliegerei leichteren Zugang zur BRAND-Elektronik, dadurch vermittelte er so manchen Salzburger Modellflieger RC-Anlage.
Das Gedenkfliegen zum denkwürdigen Salzburger-Modellflug-Datum: 5.September 1948, welches zum 4.Mal stattfand und wie es das Schicksal wollte, gerade zum 60-Jahr-Jubiläum am 20.September 2008 bei der Kaiserbuche, sollte die letzte Veranstaltung sein. Oder wer erinnert sich nicht gerne an das Motorensammlertreffen beim Bräuwirt in Lengfelden, ehe er kurz darauf ins Krankenhaus kam ?
Alle diese Veranstaltungen waren seine Ideen und die Kosten zahlte er meistens selbst aus eigener Tasche! Dank dafür, daß Du ein vorbildlicher Fliegerkamerad gewesen bist, Dank dafür, daß Du von jeden von uns ein offenes Ohr gehabt hast, Dank dafür, daß Du ein Modellflieger aus Leidenschaft gewesen bist!
Du wirst allen Modellfliegern, die Dich gekannt haben sehr fehlen und uns immer in lebhafter Erinnerung beiben.
Ein letztes herzliches GLÜCK AB - GUT LAND!

ERNST REITTERER
Ehrenmitglied der Bundessektion

Unser lieber Modellflugkollege Franz Czucka ist am 26. November 2008 nach längerer Krankheit im 84. Lebensjahr verstorben.

Er war Vereinsgründer und Gründungsobmann des Union Modellbauclub Laa. In seiner Zeit als Obmann von 1987 bis 1993 entstand unter anderem der Modellflugplatz in Laa/Thaya. Besonders engagiert hat er sich in der Nachwuchsarbeit, viele Jugendliche fanden durch ihn zur Modellfliegerei. Bekannt und geschätzt war er für seine überaus genau und schön gebauten Modelle, für die er schon während der Kriegsjahre als bester Modellbauer ausgezeichnet wurde.

Franz Czucka wurde am 10. Dezember 2008 am Friedhof in Laa/Thaya zur Ruhe geleitet.

Die Modellflieger des Union Modellbauclub Laa werden ihn vermissen.

Union Modellbauclub Laa

Wir trauern um unseren Kollegen Andreas Grünberger. Mit Bestürzung mußten wir das Ableben unseres lieben Kollegen am 1. August 2008 zur Kenntnis nehmen.

Andreas Grünberger, geb. am 23.Mai 1975, wurde im Jänner 1998 Mitglied des Mfc Strudengau. Seine Kameradschaftlichkeit, Hilfsbereitschaft und Gewissenhaftigkeit zeichneten Andreas besonders aus.

Andreas stand jederzeit dem Verein zur Verfügung. Sei es um zu Arbeiten, als Sportzeuge tätig zu sein oder als Wettkampfleiter. Seine Tätigkeiten hatte er immer zur vollsten Zufriedenheit durchgeführt.

Mit dem Fliegergruß "Glück ab, gut Land" möchten wir uns von Andreas verabschieden.

Wer so gewirkt im Leben,
wer so erfüllte seine Pflicht
und stets sein Bestes hat gegeben,
für immer bleibt er uns ein Licht.

ÖMV MFC - Strudengau

Der Sieghartskirchner Modellbauclub trauert um Leopold Kornfeil

Unser langjähriges Mitglied, Ehrenobmann Leopold Kornfeil, ist am 18. Okt. 2007 im 84.Lebensjahr nach schwerer Krankheit von uns gegangen. Leopold Kornfeil war ein Mann der ersten Stunde unseres Clubs und somit auch Gründungsmitglied. Sein Bestreben war es, in seiner Heimatgemeinde Sieghartskirchen einen Modellbauclub zu gründen und mit Unterstützung der Gemeinde einen Modellflugplatz zu schaffen, was ihm auch bestens gelang. Er war es auch, der die Jugend zu begeistern und im Flugmodellbau zu lehren verstand. Leopold Kornfeil war von Anbeginn d. Clubbestehens Obmstv. und anschließend 15 Jahre bis 1992 Obmann des Clubs.

Seinen Vorliebe galt vor allem in den letzten Jahren dem Restaurieren alter Motorräder, worin er sein meisterliches Können voll zum Einsatz brachte. Zahlreiche Ehrungen von Seiten d. Gemeinde u. d. Österr. Aeroclubs geben Zeugnis von der Wertschätzung unseres Verstorbenen,dem wir stets ein ehrendes Andenken erhalten werden. Leopold Kornfeil wurde am 24. Okt. 2007 in Sieghartskirchen unter großer Anteilnahme der Bevölkerung zur letzten Ruhe gebettet.

Wir werden ihn stets vermissen!

Reinhold Schmid (Obmann)
Im Namen aller Mitglieder des SMC

In lieber Erinnerung nehmen die Mitglieder des SMBC Kirchdorf - Micheldorf Sektion Modellflug von ihrem Gründungssektionsleiter und langjährigen Mitglied

Herr Ing. Viktor Wöger

Abschied.
Herr Ing. Viktor Wöger ist nach mit Geduld ertragenem Leiden am 22.September 2007 im 85. Lebensjahr verstorben.

Am 15. 9. 1971 übernahm er die Leitung des SMBC Kirchdorf - Micheldorf, Sektion Modellflug. Dabei wurde auch die Clubhütte unter größten Anstrengungen am Fluggelände errichtet, wodurch es möglich war, den Flugbetrieb am Gelände zu aktivieren. Ihm ist es zu verdanken, dass der Modellflug seither neben dem Fluggelände der Segelflieger in Micheldorf stattfindet.

Bereits vier Jahre nachdem er sein Amt als Sektionsleiter übernahm, waren 44 aktive Mitglieder im Vereinsgeschehen. Bis zum Jahr 1988, in dem er den Sektionsleiter zurücklegte, organisierte er zahlreiche Wettbewerbe am Modellfluggelände, sowie im Jahr 1973 die erste Modellbauausstellung in Krichdorf a.d. Krems. Außerdem war er die treibende Kraft, der die Mitglieder zur Teilnahme an Wettbewerben und Meisterschaften motivierte. 1988 wurde er zum Landessektionsleiter bestellt. Im laufe dieser Tätigkeit setzte er sich sehr für die Nachwuchsarbeit ein. Er fungierte als Lehrer am MAZ - Spitzerberg und war Mitbegründer der Modellbauschule Viechtwang.

Für seine Arbeit beim Österreichischen Aeroclub erhielt er
1989 das Ehrenzeichen in Silber
1993 das FAI Paul Tissandier Diplom
1994 das Ehrenzeichen in Gold

Ihm ist es zu verdanken, dass der Modellsport und insbesondere der Wettbewerbssport im Verein und auch auf Landesebene einen derartigen Aufschwung erlebten. Er war immer mit seinem ganzen Herzen Modellbauer und Modellflieger und die Vereinsmitglieder achteten und schätzten ihn sehr als Modellflugkameraden und Motor für den Modellsport.

Bernhard Hofmann / Schriftführer
Im Namen aller Mitglieder des SMBC Kirchdorf - Micheldorf

In lieber Erinnerung gedenkt der SFC Fürstenfeld seines Sektionsleiters

Helfried Herbsthofer

Geb. 02.02.51         Gest. 26.11.06

Helfried Herbsthofer war einer derjenigen die den Modellflugsport beim SFC Fürstenfeld prägten. Bereits seit 1965 gehörte er dem Verein an, wobei er später auch viele Jahre als Sektionsleiter die Geschicke des Clubs leitete. Seine Vorliebe galt dem Freiflug, bei dessen Bewerben er mehrmaliger Landesmeister in F1A und Staatsmeister in der Klasse F1B wurde. Weitere unzählige Stockerlplätze und Teilnahmen bei Weltmeisterschaften bewiesen sein Können.
Helfried war Träger des Österr. Aero Club Leistungsabzeichens in Gold m. 2 Diamanten und erhielt auch das Landessportabzeichen in Silber. Das alljährliche Pokalfliegen in Fürstenfeld wurde von Helfried und seinen Freunden ins Leben gerufen und ist nach wie vor ein Fixtermin für Wettbewerbspiloten der Freiflugklassen.
Wichtiger als der Bewerb an sich war für Helfried die Freude über ein Wiedersehen mit Freunden und Bekannten. Dann wurde ausgiebig getratscht und "fachdiskutiert" und so mancher wurde dabei Opfer bei einem seiner Späße.
Helfried, der SFC Fürstenfeld verliert mit dir einen großartigen Freund und Fliegerkollegen. Deine stets gute Laune und Kameradschaft wird für uns und für alle die Dich kannten, immer unvergessen bleiben.

Erich Bauer
SFC Fürstenfeld
Sektion Modellflug

Wir gedenken unseres langjährigen Mitglieds und ehemaligen Obmannes

Ernst Projer

geb. 10.2.1925    gest. 5.1.2007

Ernst Projer war der Modellfluggruppe Weiz 1958 beigetreten und von 1968 bis 1980 Obmann. Er war ein Pionier in der Fernsteuertechnik und zeigte schon 1964 als erster im Verein funkgesteuertes Modellfliegen. Sein Modellflugkönnen stellte er anfangs bei diversen Meisterschaften unter Beweis. Seine Liebe galt jedoch jahrzehntelang dem Hangflug auf der Sommeralm. Weiters war er ein Spezialist für Verbrennungsmotoren, was ihm den Spitznamen "Motor-Ernst" einbrachte. Außerdem stand er den Vereinskollegen mit Rat und Tat zur Seite und gab auch gerne Anweisungen an die Piloten aus dem Hintergrund. Erst vor wenigen Jahren begeisterte sich der eingefleischte Verbrennerflieger für die elektrische Antriebstechnik. Er war bis zuletzt aktiv am Vereinsgeschehen beteiligt und beherrschte das Modellfliegen trotz seines hohen Alters von 82 Jahren erstaunlich gut. Die Modellfluggruppe Weiz verliert mit Ernst einen Fliegerkameraden, Freund und Helfer, der uns immer im Gedächtnis bleiben wird.

Eduard Jaindl
(Obmann der Modellfluggruppe Weiz)

Abschied von Roman Dietrich
* 16. 8. 1933     + 13. 10. 2006


Bereits Anfang der 60er Jahre trat Roman Dietrich nach Übersiedelung seiner Eltern von Nordtirol nach Lavant bei Lienz der damaligen ÖMV-Modellbaugruppe in Lienz bei. Der kurz zuvor neu errichtete Modellflugplatz sollte dann in seinem weiteren Leben zum Mittelpunkt seiner Freizeitaktivitäten werden. Viele Stunden verbrachte er mit seiner Frau Mena und seinen Kindern am Platz, um dort zu arbeiten, zu fliegen und in fröhlicher Runde unter Gleichgesinnten zu entspannen.

Roman war zunächst in einem Sägebetrieb in Huben beschäftigt. Nach dessen Zerstörung durch das Jahrhunderthochwasser 1965 fand er in der Firma seiner Brüder jene Anstellung, der er als begeisterter Maschinist und Radladerfahrer bis zu seiner Pensionierung treu geblieben ist. In der Folge renovierte er noch mit großem Einsatz sein Eigenheim, wobei er besonderen Bedacht auf eine großzügige Modellbauwerkstätte nahm. Ein harmonisches Familienleben mit Mena und seinen fünf Kindern schenkte ihm viel Freude, Zufriedenheit und familiäre Geborgenheit.

Nach dem Ausscheiden von Josef Selg hatte Roman die Leitung des ÖMV-Tirol übernommen und war auch dem Modellfliegerclub Lienz als langjähriges Vorstandsmitglied und während vier Jahren, auch als Obmann eine wertvolle Stütze. Seine langjährigen Verdienste wurden mit der Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens durch den ÖAeC, den ÖMV und den MFC-Lienz gewürdigt.

Leider hat sich seine Gesundheit in den letzten Jahren stetig so verschlechtert, dass seine Lieblingsbeschäftigung einer immer intensiver werdenden medizinischen Betreuung weichen musste. Bereits zu seinem 70. Geburtstag, den er mit den Fliegerkollegen in der Clubhütte des MFC-Lienz feierte, war Roman schon sehr geschwächt. Seine liebe Frau hat ihn in dieser schwierigen Zeit des körperlichen Niederganges mit größter Aufopferung gepflegt. Am 13. Oktober, wenige Wochen nach seinem 73. Geburtstag, wurde Roman von seinem Leiden endlich erlöst. Eine große Trauergemeinde geleitete ihn am 16. Oktober zur letzten Ruhe.

Mit Roman Dietrich verlieren wir Modellflieger einen sehr beliebten und hilfsbereiten Kameraden und Funktionär. Roman hat auch seinen drei Söhnen und den Enkelkindern die Liebe zum Modellfliegen erfolgreich weiter geben können und sie auch stets tatkräftig bei ihrem Hobby unterstützt. Mit innerem Stolz und seinem wissenden Schmunzeln kommentierte er die Modelle und Wettbewerbserfolge seiner Söhne, die heute in Österreichs Kunstflugszene bekannt sind. Roman Dietrich wird uns mit seiner ausgleichenden und freundlichen Art, seinem Idealismus und seinen Leistungen stets in lieber und dankbarer Erinnerung bleiben.

Walter Kozubowski

Manfred Plieseis verstorben

Am Montag, 16. Oktober um 7:00 Uhr früh ist unser Vereinskamerad Manfred Plieseis im Alter von 63 Jahren verstorben. Seit 27 Jahren wurde von Ihm jedes Jahr das mittlerweile bestens bekannte "HELITREFFEN" organisiert. Fredi war auch bei allen anderen Veranstaltungen des LSV-St.Johann immer hilfsbereit und auch aktives Vorstandsmitglied. Die Modellhelicopter interessierten ihn bereits seit über 30 Jahren. Er war begeistert von den Scalemodellen und flog zuletzt auch die Jet-Antriebe.

Die Beisetzung fand am Mittwoch den 18.10. unter großer Teilnahme der Bevölkerung von Wagrain statt.
Eine große Anzahl von Vereinsmitgliedern war geschlossen anwesend und besonders der pietätvolle Überflug eines Knaus-Hubschraubers um 18 Uhr war eine ehrenvolle Geste für seine Lebensphilosophie: "die Faszination der Hubschrauber".

Für den Obmann des LSV-St.Johann im Pongau
Toni Gasser

Erich PUTZ gestorben.
*12.07.1946 +21.08.2006


Ein auffallend langer Trauerzug begleitete Erich Putz auf seinem letzten irdischen Weg. Das Verabschiedungszeremoniell zeigte, wie viele Freunde er im Laufe seines viel zu kurzen Lebens gewinnen konnte.
Schon in jungen Jahren begeisterte er als Musiker der seinerzeit sehr bekannten Band "Austrian Brothers" das Publikum, während gleichzeitig sein Interesse für die Fliegerei erwachte. Er machte den Pilotenschein und war viele Jahre aktiver Segelflieger. Auch die Modellflieger faszinierten ihn bereits damals. Als Fesselflieger und in der Freiflugklasse machte er sich bald einen Namen. Als der RC-Modellflug in Österreich seinen Einzug hielt, war er als einer der Ersten dabei. Gemeinsam mit einer kleinen Gruppe begeisterter Modellflieger nahm er an vielen Wettbewerben teil. Zahlreiche Trophäen zeugen von seinen Erfolgen.
Im Februar 1977 gründete er gemeinsam mit Gustav Brabec, Leopold Hageneder und Wilfried Sporer den MFC Weikersdorf. Nach einigen Jahren verließ er diesen Club und bildete im März 1983 mit Walter Häuplik und Gustav Brabec den FMSC NEOSTADIA. In diesen Verein floss sein Herzblut. Zuletzt war er Obmannstellvertreter. Erich war als äußerst aktiver und engagierter Modellflieger dabei. Einen Großteil seiner Freizeit verbrachte er am Flugplatz, um diesen zu pflegen oder um oft und gerne zu fliegen.
Gänzlich unerwartet traf uns die Nachricht vom plötzlichen Tod unseres Vizeobmannes. Wir werden uns stets gerne an die schönen Zeiten mit Erich Putz erinnern und ihn nie vergessen.
Ein letztes Glück ab - Gut Land.

Gertrude Häuplik/Schriftführerin
Im Namen aller Mitglieder des FMSC NEOSTADIA

Nachruf für Hr. Josef Pfisterer

Sepp Pfisterer starb am 8. Mai 2006 nach kurzem, schwerem Leiden im 97. Lebensjahr und wurde am 13. Mai 2006 auf dem Tattendorfer Friedhof bestattet.
Sepp´s Modellflugleidenschaft begann bereits in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, sie war dem Modellfreiflug gewidmet und brachte ihm viele Erfolge und Rekorde ein. Als immer noch gültiger anerkannter Rekord gilt ein Dauerflug im Freiflug vom 2.6.1957 von 1 Stunde 51 Minuten - unzählige Urkunden, Anerkennungen u. Diplome sowie Teilnehmerlisten geben darüber Auskunft. Er wurde für sein Können und Wissen sehr geschätzt.
Sein weiteres Modellfliegerleben war geprägt von vielen Funktionen - Fachreferent, sportlicher Leiter, Landessektionsleiter Burgenland, langjähriger Funktionär beim MBC-Ikarus/Eisenstadt, Jurymitglied bei Großveranstaltungen, Wettbewerbsleiter bei der Freiflug Weltmeisterschaft in Wr. Neustadt 1969, sportlicher Leiter bei der Freiflug Weltmeisterschaft in den Jahren 1963 u. 1973, sowie mehrmaliger Mannschaftsführer bei internationalen Wettbewerben EM/WM, vom Österr. Aero Club ernannter Sportzeuge auf Lebenszeit, Träger des Ehrenzeichens in Silber u. Gold des Österr. Aero Club.
Sepp´s Ehrungen, Erfolge u. Leistungen vollständig zu würdigen würde den Rahmen dieses Nachrufes übersteigen. Dem Antikfliegen mit Fernsteuerung galt bis zuletzt sein Interesse.

Josef Pfisterer war bis zu seinem Tode langjähriges Ehrenmitglied des FMBC-Vienna.
Wir werden Sepp Pfisterer in ständiger ehrenvoller Erinnerung behalten.

Im Namen des FMBC-Vienna
Alfred Brauneder        Karl Masopust

Nachruf
Am 14.April 2006 starb unser langjähriges Mitglied Josef Ennikt im 67.Lebensjahr nach kurzer schwerer Krankheit innerhalb 14 Tagen. Wir haben mit unserem Sepp einen immer freundlichen und zuverlässigen Modellfliegerkameraden verloren.
36 Jahre Mitglied im ÖAeC und LSV, war er von Beginn an ein begeisterter und erfolgreicher RC-Hangflieger, begann aber auch mit F3B, wo er der erste Salzburger Landesmeister wurde. In Seekirchen-Reith flog er auch RC-Seglerschlepp und zuletzt sah man ihn öfter bei den Salzburger Landesmeisterschaften, sowie bei der letzten Staatsmeisterschaft in der Freiflugklasse F1A.

Oft stand er uns jedoch als Zeitnehmer bei Freiflugveranstaltungen in Salzburg zur Verfügung. Wer kennt ihn nicht als liebenwürdigen Menschen, der in seiner ruhigen Art nie ein böses Wort sprach und bei den Modellfliegern äußerst beliebt war. Bestürzt mußten wir zur Kenntnis nehmen, daß sein Leben so plötzlich zu Ende ging.
So verliert die LSV-Modellflugsektion einen Fliegerkameraden, Freund und Helfer, der immer in unser aller Gedächtnis bleiben wird.

Ernst REITTERER
Luftsportverband Salzburg
Modellflugsektion

Heinz Fenz bei einem A2 Wettbewerb in Zeltweg 1958HEINZ FENZ gestorben
Wir trauern um unseren liebenswerten, humorvollen, hilfsbereiten Modellflugfreund HEINZ FENZ, er starb am 4. März 2006 nach kurzer schwerer Krankheit im 66. Lebensjahr in seiner Heimatstadt Graz.

Seit frühester Jugend war HEINZ begeisterter Modellbauer und Flieger gewesen. Damals faszinierten ihn A2 Segelflugmodelle und mit seinen Eigenkonstruktionen schaffte er es bis zum Landes- und Staatsmeistertitel. Er erlernte den Beruf eines Werkzeugdrehers bei PUCH Fahrzeugbau in Graz, was ihm großes handwerkliches Geschick einbrachte. 1958 verlor er bei einem Heinz mit seiner F1K Evolution Armada; Fotos W.Hachunverschuldeten Verkehrsunfall einen Fuß. Trotz dieser Belastung war er ein lebens- und unternehmungslustiger Mensch geblieben, musste jedoch den sehr sportlichen WBW Modellflug unterbrechen, dies auch aus beruflicher Hinsicht. 1993 wieder begeisterter Einstieg mit Gattin HILDA in die Klasse F1K, in weiterer Folge mit zahlreichen Siegen und Top Plätzen bei WBW im In- und Ausland. Außerdem hat HEINZ FENZ nicht unerheblich dazu beigetragen,Hilda und Heinz Fenz beim F1K Wettbewerb 4 Trofeo Ago Fiat Turin dass sich in der Steiermark ein starkes, äußerst erfolgreiches F1K Zentrum entwickelte.

1997 startete HEINZ den von ihm gegründeten WBW BALATON-TROPHY Tapolca in Ungarn für die Klassen F1H, FlK und HLG-WURFGLEITER. Als Organisationstalent und Teilnehmer hatte er mit seinen Helfern aus Ungarn, Slowenien und Österreich, etc. diesen Wettbewerb mit enormer Einsatzkraft von Anfang an ganz hervorragend gestaltet, die BALATON-TROPHY wurde zu einem der größten und bestens organisierten Wettbewerbe Mitteleuropas mit manchmal mehr als 60 Teilnehmern aus Deutschland, Italien, Japan, Österreich, Slowenien, Ungarn und USA und HEINZ war der Vater dieses WBW. Heuer wollte er das 10 jährige WBW Jubiläum ganz besonders feiern - doch es hat nicht sein sollen.

Wir wollen diesen Wettbewerb in seinem Sinne und zu seinem Gedenken als BALATON-TROPHY in MEMORIAN HEINZ FENZ auch weiterhin durchführen, mit HILDA als Pilotin in unserer Mitte. HEINZ wird uns fehlen und wir werden unseren Freund niemals vergessen!

Walter Hach
CO2 Entwicklungsgruppe Austria

Die Statzendorfer Modellflieger und die Österreichischen Seglerschlepper und RC-IV Piloten müssen von

Rainer Hönig

Abschied nehmen. Er ist am 11.Dezember 2005 im 70.Lebensjahr vom Herrgott zu sich berufen worden. Der Modellflug verliert damit einen aktiven, kompetenten und hilfsbereiten Mann, der sich viele Jahrzehnte seines Lebens mit dem Modellflug beschäftigt hat. Schon Im Jahre 1973 flog er die A,B und C Prüfung und 2 Jahre später legte er die Silber C Prüfung ab. Genau in diese Zeit fiel auch die Gründung des Modellflugclubs "Silbergrube" bei dem er von Anfang an Mitglied war. Und das hieß vorerst einmal Erd- und Planierungsarbeiten verrichten um eine Start- und Landepiste zu erhalten. Dabei war ihm keine Arbeit zu viel und er stand dem Verein immer mit Rat und Tat zur Seite.

Durch einen schweren Arbeitsunfall im Jahre 1978 war er an den Rollstuhl gefesselt, was ihn aber nicht hindern konnte, seinen Leidenschaften zu frönen. Neben seiner Frau, seinen Kindern und seinen Enkelkindern gab es aber noch zwei Dinge, die sein Leben mit Freude erfüllten. Einerseits war es sein Oldtimerauto - ein Fiat Spider - und andererseits war es die Modellfliegerei. Er war ein begeisterter Modellbauer und in seiner Werkstatt entstanden im Laufe der Zeit nicht nur unzählige Modellflugzeuge sondern auch Modellautos. Besonders der Segelflug hatte es ihm angetan, weshalb er sich mit der Geschichte befasste und das führte dann unweigerlich zum Bau seiner beiden Meisterwerke - zweier Segelflugoldtimer - dem Reiher und dem Elefant. Sein Sohn Georg war immer zur Stelle, wenn es darum ging, diese Prachtstücke in die Statzendorfer Luft zu befördern, was die Vater-Sohn Beziehung noch weiter vertiefte.

Aber er war nicht nur ein exzellenter Modellbauer sonder auch ein allseits geachteter Punkterichter in den Klassen RC-IV und Seglerschlepp. 1987 erhielt er die Punkterichterlizenz und übte von da an diese Tätigkeit bei unzähligen Wettbewerben und bei 5 Österreichischen Meisterschaften zur vollen Zufriedenheit der Piloten und Veranstalter aus. Am 26.November 2005 wurde ihm vom Österreichische Aero-Club die Ehrennadel in Silber für seine Verdienste verliehen. Leider war es ihm nicht mehr vergönnt, diese Ehrung persönlich entgegenzunehmen, zu schwer war schon sein Leiden. Die "Statzendorfer" werden ihren Rainer immer ein ehrendes Andenken bewahren und die Zeit vermissen, wo ein kompetenter Punkterichter aus den eigenen Reihen immer zur Stelle war. Sie grüßen ihren Rainer mit einem letzten

Glück ab - gut Land

MFC -Silbergrube

Als ehemaliger Bundesfachreferent war Rainer für mich eine große Stütze vor allem in menschlicher und fachlicher Hinsicht. Wann immer es Probleme in dieser Richtung gab, war Rainer für mich der Ansprechpartner, der mit seiner ruhigen Art und seinen sachlichen Argumenten immer eine Antwort wusste. Bei Lehrgängen hat er damit auch seine Punkterichterkollegen beeindruckt, sodass er auf diese Art weiterleben wird.

In Dankbarkeit

Dr.Wolfgang Schober

Hermann Lerchenberger, Vizepräsident der ÖAeC-LV Tirol, Träger des Sportehrenzeichens der Stadt Wörgl ist am 15. Oktober ganz überraschend im 68. Lebensjahr verstorben.

Vor 40 Jahren zählte er zu den Gründungsmitgliedern des MFC-Wörgl, dem er als Vorstandsmitglied viele Jahre angehörte. Seine Fähigkeiten bewies er nicht nur im Modellsport (13-facher Tiroler Meister in verschiedenen Klassen und Teilnehmer bei vielen nationalen und internationalen Wettbewerben) sondern auch als ambitionierter Funktionär. Hermann wurde 1992 in das Amt des Vizepräsidenten des OEAC, Landesverband Tirol, berufen. Er war Fachreferent für Motorflug und Jugendfachwart im Landesverband. Die Modellfluganlage mit Asphaltpiste und Clubheim in Kundl/Liesfeld wird immer mit seinem Namen verbunden sein, war Hermann doch maßgeblich am Entstehen dieser Sportstätte, einem der schönsten Modellflugplätze in Österreich, beteiligt.
Hermann Lerchenberger wurde am 18. Oktober unter großer Anteilnahme auf dem Wörgler Friedhof verabschiedet.
Wir haben einen guten Freund verloren.

Ekkehard Wieser
LSL Tirol

Nachruf

"Rasch tritt der Tod den Menschen an" - die Wahrheit dieser Worte mussten die Kameraden der Schärdinger Flieger Union Sektion Modellflug im Jahre 2005 zweimal erleben:
Am 23 April überbrachten uns Fliegerkameraden die traurige Nachricht vom plötzlichen Tod unseres ältesten Mitgliedes Jäger Hubert. Er war ein bekannter Elektriker, tätig in der Firma seines Schwagers in Schärding. Zur Pensionierung 1990 erfüllte er sich mit 60 Jahren einen Wunsch: Modellflieger zu werden. Er trat unserem Verein bei und war von Anfang an ein äußerst hilfreicher und arbeitswilliger Kamerad. Wann immer jemand gebraucht wurde, ganz gleich für welche Tätigkeit, Hubert war dabei. Bekannt ist er den Teilnehmern von innviertler Wanderpokalbewerben als Herr über das Senderdepot und die Startnummern. Diese Tätigkeit übte er von 1990 - 2003 ganz allein aus. Erst 2004 drängte er auf eine Unterstützung, weil seine Kräfte nicht mehr ausreichten.
Fliegerisch ist er uns mit seinem Sunny gut in Erinnerung. Bei den Vereins-Seglerbewerben war Hubert ein verlässlicher Teilnehmer und trotz seines Alters mangelte es ihm nicht an Ehrgeiz, ein gutes Ergebnis zu erreichen. Eines wissen wir sicher: Hubert du fehlst uns!


Zu Allerheiligen erhielten wir die Nachricht vom unerwarteten Tod unseres langjährigen Mitgliedes und Kunstflugpioniers Franz Schachinger. Wer in den ältesten Archivdaten von RC3 und RC1 stöbert, findet 1962 bereits Franz Schachinger, damals für Gmunden startend, in der Siegerliste. Über seine Anfänge im Flugmodellsport ist uns nichts bekannt. Animiert durch Kameraden wie die Brüder Späth, Irsigler, Kragleder, Benischke, Weixselbaumer, wechselte er zur Schärdinger Flieger Union. 1967 startete er das erste Jahr für die Schärdinger bei Wettbewerben. Der fliegerische Höhepunkt seiner Kunstflugkarriere war die Teilnahme an der WM in RC 1 in Braunschweig im Jahre 1969. Er gehörte zur Gruppe, die das innviertler Wanderpokalfliegen im Motorkunstflug entstehen ließ. 1970 war er der Sieger des ersten Innviertler Wanderpokalfliegens in der Klasse RC 1.
Seine Modellfliegerkarriere wurde gebremst, da er das Gasthaus in Waldzell betrieb und seine Gäste ihm keine Zeit mehr für die Wettbewerbsfliegerei ließen. Er hatte einen kleinen Privatflugplatz in der Nähe seiner Wirkstätte, wo er flog, falls Zeit dazu war. Nach einigen Jahren wollte er wieder einmal ganz oben dabei sein. Als Pilot kam nicht in Frage. Aber als Starthelfer? In der Tat: 1975 nahm er an der WM in RC 1 in Bern als Starthelfer seines Vereinskollegen Konrad Weixelbaumer teil. Dann wurde er im Verein kaum mehr gesehen, Arbeit und Familie forderten ihn. Er trat aus der Schärdinger Flieger Union Ende der 70er Jahre aus.
Als die Nachkommen etliches an Arbeit übernehmen konnten, packte es ihn wieder. 1994 kehrte er in die Fliegerunion zurück. Inzwischen hatte er ein neues Hobby quasi zwangsläufig begonnen: Sammeln von alten Fernsteuerungen und Motoren. Er sammelte nicht nur, er wusste auch zu den Stücken interessante Geschichten zu erzählen. Beruflich war er nicht einfach ein Wirt: sein Gasthaus wurde zu einem Zentrum des Brauchtums und der Volksmusik: Zitherspiel, Landlertanzen, Zechentreffen. Als Höhepunkt dieser Aktivitäten ist der Winterkirtag in Waldzell weithin bekannt. Dieses Treiben war dem bayrischen Fernsehen eine ganze Sendung wert. Nicht nur wir Modellflieger sondern auch viele deiner Gäste wären mit dir, Franz, gerne noch öfter bei einem Bier gesessen und hätten deinen Geschichten zugehört!

Karl Späth, Günter Ebeleseder

* 19. 3. 1926 Gerold Hörmann † 19. 10. 2005

Ein außergewöhnlich langer Trauerzug begleitete Gerold Hörmann am 27. 10. 2005 auf seinem letzten irdischen Weg zum elterlichen Grab in Hadersdorf am Kamp. Das Verabschiedungszeremoniell zeigte, wie viele Freunde er im Laufe seines so rührigen Lebens für sich gewinnen konnte. Nicht nur mit seinem liebenswürdigen, humorvollen Wesen, sondern auch wegen seiner Vielseitigkeit. Bekannt war er als engagierter Tanzmusiker. Mit dem Akkordeon und einem beträchtlichen Repertoire an Texten für Unterhaltungs- und Heurigenliedern war er Mittelpunkt so mancher fröhlichen Runde, auch im engeren Schifahrerkreis. Vorbildlich war sein Wirken als Volksschullehrer und sein Engagement bei verschiedensten Vereinen und vor allem als langgedienter Chorleiter und Organist im kirchlichen Leben.

Seine Lieblingsbeschäftigung aber war der Modellflug. Erzählte er von seinen Jugendjahren im schönen hochgelegenen Dörfchen Kürnberg bei Steyr, wo sein Vater die Volksschule leitete, glänzten seine Augen bei der Schilderung der ersten Modellflugerlebnisse. Von da an ließ ihn dieses, einen Menschen durch seine Vielfältigkeit so positiv prägende Hobby, nie mehr los. Er war also auch ein österreichischer Modellflieger der ersten Stunde. Im Freiflug erst vom Segelflugmodell hingerissen, hatte er in späteren Jahren zunächst seine größten sportlichen Freiflugerfolge mit seiner "Libelle" bei den Verbrennungsmotormodellen.

Als der RC-Modellflug seinen Einzug hielt, war er einer der ersten, der mittels selbst zusammgebauter Fernsteuerungen einen schier endlos scheinenden Weg der Entwicklung dieser Sparte mitmachte und weiter verfolgte. In dieser Pionierphase und viele, viele Jahre danach, ließ er keinen Wettbewerb aus. Besuchte man ihn, kam man nicht umhin, sich die Sammlung unzähliger Pokale aus dieser so erfolgreichen RC-Wettbewerbstätigkeit anzusehen.

Geri, wie wir ihn in Erinnerung haben. Das Foto aus dem Jahr 1955 zeigt ihn mit dem Modell "Funkboy". Man beachte den tragbaren Sender mit Schulterumhang der Selbstbaufernsteuerung "Tippy". In seiner Hand hält er den "Knüppel", eine Klingeltaste! Im Hintergrund seine beiden Söhne Erwin und Helmut. (Foto: Nicklas)
Dass Modellflug für Ihn ein Gemeinschaftssport war, entsprach nicht nur seinem geselligen Wesen, sondern auch seinen modellfliegerischen Idealen, verbunden mit der Sorge um den Nachwuchs. Nicht nur, dass seine Volksschüler, egal ob Mädchen oder Buben, im Handarbeitsunterricht eben Flugmodelle zu bauen hatten, scharte er immer wieder junge Interessierte um sich, denen er in seiner besonnenen Art als vorbildlicher Modellfluglehrer das Bauen und Fliegen beibrachte. So blieb es auch nicht aus, dass sich aus diesen Interessengemeinschaften immer wieder Clubs unter seiner Obmannschaft bildeten. Von 1965 - 69 hatte er eine kleine 6-köpfige Modellbaugruppe in seinem Schulort Egelsee. 1970 gründete er den USFC-Krems, der seine Tätigkeit am Flugplatz Gneixendorf ausübte und es schon auf 20 Mitglieder brachte.

Ein Denkmal setzte er sich aber, als der Flugplatz Gneixendorf von den Großfliegern allein okkupiert wurde und die Modellflieger plötzlich ohne Flugplatz dastanden. Zusammen mit seinem Modellfliegerfreund Hans Hönig gelang es jedoch recht bald, bei einer aufgelassenen Schottergrube in der Nähe von Statzendorf/Kuffern, ein Modellfluggelände zu pachten. Die "Silbergrube" ward geboren. Wohl half die Gemeinde auch bei den Planierungsarbeiten. Was aber da in den Jahren von den Mitgliedern an Arbeitsleistung und Opferbereitschaft geboten wurde, kann man nur erahnen. Nach vielen Umbauten bietet heute dieser gewachsene Modellflugplatz 70 Mitgliedern eine 40 x 220 m lange Graspiste, ein Clubhaus mit Kantine und einen Kinderspielplatz.

Nachdem Geri 1980 seine aktive Laufbahn beendete, legte er die Geschicke seines Clubs in andere Hände und gab sich nun als Ehrenobmann mehr dem vergnüglichen Modellfliegen hin. Weil ihm schenken immer Freude bereitete, stiftete er noch zu Lebzeiten einen prächtigen Wanderpokal für Wettbewerbe der Klasse RC IV. Dieses Pokalfliegen wird seit einem Jahrzehnt zur Frühlingszeit auf der "Silbergrube" unter dem Namen "Geri-Hörmann-Trophy" ausgetragen und entwickelte sich zu einem beliebten Wettbewerb.

Viel Freude schenkten ihm in seinem Leben auch seine drei Kinder, eine Tochter und zwei Söhne. Dazu gesellten sich im Laufe der Jahre noch 12 Enkel und das Urenkerl Sophie. Doch erhielt sein sonniges Gemüt auch einige böse Dämpfer. Sehr früh verstarben sein Bruder und seine Tochter Gerlinde. Ihm selbst aber war kein leichter Lebensabend beschieden. Eine, ihn über eine lange Zeit quälende und seine Frau Herta sehr belastende Krankheit, führte schließlich zum erlösenden Tod.

Durch seine herausragenden Leistungen ist ihm in den Annalen des österreichischen Modellfugs ein Ehrenplatz gesichert. Sein Platz beim mittwöchentlichen Semiorentreffen auf "seinem Flugplatz" aber ist nun verwaist und sein Leibglaserl steht traurig in der Vitrine. Seine Freunde von nah und fern werden ihn sehr vermissen und ihn zeitlebens nie vergessen.

Glück ab, gut Land, lieber Geri!

Oskar Czepa

Regierungsrat Ing. Walter Dettelbacher

Kärntner Modellflug - Gründerlegende, Modellflugsportler und langjähriger Funktionär des ÖAeC, ÖMV und der MFG -Klagenfurt ist im 78.Lebensjahr verstorben. Am 17.06.2005 ist unser Gründungs- und Ehrenmitglied im 78.LJ nach langer, schwerer und mit großer Stärke ertragener Krankheit von uns gegangen.

Walter Dettelbacher war von Kindheit an vom Flugsport begeistert. Er war als Kind nahe dem Flugplatz Klagenfurt wohnhaft und ständig "Zaungast" des Fluggeschehens. Sein erstes mit einfachsten Mitteln gefertigtes Flugmodell startete er am Flughafen und konnte minutenlang zusehen, wie das Freiflugmodell in der Thermik seine Kreise zog. Eine endlose Begeisterung begann ihren Lauf zu nehmen.

Einen ausführlichen Lebenslauf finden Sie hier: --->

Der Vorstand der MFG-Klagenfurt/St.Johann_Rosental
Der ÖAeC - Landesverband Kärnten, Sektion Modellflug

Helmuth Pold

Am 4.02.2005 verstarb Helmuth Pold nach kurzem Krankenhausaufenthalt im 52. Lebensjahr. Helmuth trat 1965 der Sektion Modellflug bei. Er beschäftigte sich mit RC - und Freiflugmodellen und konnte sein Können bei vielen Wettbewerben unter Beweis stellen.
Seine großen Erfolge konnte er im Freiflugsport feiern. Er wurde insgesamt 6-mal Landesmeister in der Klasse F1A. Bei Staatsmeisterschaften konnte er in F1A und F1B einige zweite und dritte Plätze erringen. Außerdem nahm er bei einer Weltmeisterschaft und bei fünf Europameisterschaften in der Klasse F1B teil. Als Helfer war Helmuth bei drei Weltmeisterschaften und einer Europameisterschaft mit dabei. Helmuth ist uns viele Jahre durch seine Mitarbeit und sein Wissen hilfreich zur Seite gestanden. Wir verlieren mit ihm einen guten Freund und hervorragenden Modellflieger. Wir werden uns stets gerne an die schönen Zeiten mit ihm erinnern, und ihn nie vergessen.

Helfried Herbsthofer
SFC - Fürstenfeld
Sektion Modellflug

Erich Hohenbalken

Der SFC - Fürstenfeld trauert um Erich Hohenbalken. Erich verstarb unerwartet am 29.01.2005 im 80. Lebensjahr. Schon als Jugendlicher hat er sich mit dem Modellbau beschäftigt. Er besuchte mehrere Modelbaukurse in Berlin. 1963 gründete er die Sektion Modellflug, die er bis 1996 innehatte. Sein Anliegen war es immer, mit der Jugend zu arbeiten und sein Wissen an diese weiter zu geben.
Mit Erfolg flog Erich die Klassen F1A und F1B und nahm an Staats- und Landesmeisterschaften, sowie an nationalen und internationalen Wettbewerben teil. Dabei konnte er gute Platzierungen erringen. Außerdem veranstaltete Erich zahlreiche Freiflugwettbewerbe in Fürstenfeld. Bis zu seinem Ableben war er stets am Modellflug interessiert.
Für seine Arbeit und Leistungen werden wir immer dankbar sein und ihn nie vergessen. Er wird uns sehr fehlen.

Helfried Herbsthofer
SFC - Fürstenfeld
Sektion Modellflug

IN MEMORIAM WERNER SCHAUPP

Viel zu früh mußten wir von unserem liebenswerten Modellflugfreund Abschied nehmen. Werner verstarb nach schwerer Krankheit am 21. Oktober 2004 im 55. Lebensjahr.
Seit seiner Jugend beschäftigte er sich - vorbelastet durch seinen Vater Anton Schaupp - mit RC und Freiflugmodellen und war bis zu seinem Ableben aktives Mitglied im Österreichischen AERO Club, Österreichischem Modellsportverband und Modellflug Club Wiener Neustadt. Werner war überall geschätzt und beliebt und durch seinen Sachverstand, Humor und Schaffenskraft hatte er das Clubleben positiv mitgestaltet und bereichert.
1991 Einstieg in die Internationale FAI Freiflugklasse F1K. Werner konstruierte und baute für die interessanten Modelle in einer Kleinserie einen der besten CO2 Motoren seiner Zeit, und eilte damit von Sieg zu Sieg. Ein Höhepunkt seiner Modellfluglaufbahn. Allen voran, erreichte er mit seiner Frau Mucki und seinem Sohn Bernhard inmitten einer verschworenen Gruppe großartige internationale Wettbewerbserfolge und Beachtung. Noch zu Pfingsten war er aktiv und erfolgreich beim größten F1K Wettbewerb in Europa dabeigewesen. Seine Familie, Beruf und Modellflugsport mit Freunden in freier Natur waren Fixpunkte seiner Wünsche und Freuden. Dafür sind wir ihm besonders dankbar.
Wir denken an die wunderbaren Zeiten mit ihm, wir vergessen ihn nie.

Walter Hach

Ein tragischer Unfall hat unser Mitglied ROBERT HUBMER aus unserer Mitte gerissen. Dieses Ereignis war in allen Medien zu verfolgen, wobei wir noch nicht wussten, dass auch Robert betroffen war. Der fürchterliche Zusammenstoss des Nostalgieschiffes "Grein" mit einer Schubeinheit auf der Donau bei Korneuburg beendete seine Träume von einem Segelurlaub, der zweiten Leidenschaft von Robert.

Ich kannte Robert seit 1980. Wir flogen damals noch in Straßhof / Deutsch Wagram. Er übte den Modellflug mit Begeisterung aus, war stets hilfsbereit und freundlich. Als Schriftführer im MBC-Enzesfeld tätig, war er allen ein Ansprechpartner und füllte seine Tätigkeit gewissenhaft aus. Er hatte mir bei unserem letzten Treffen bei einem Klubabend noch voller Freude von seinem geplanten Segeltörn erzählt, den er mit Freunden plante.

Ich erinnere mich, was er nach langen Jahren als Feuerwehrmann anlässlich seiner Pensionierung zu mir gesagt hat: "jetzt kann ich endlich all das tun, was mir Freude macht!".
Es war ihm leider nicht vergönnt, seinen verdienten Ruhestand länger zu Leben. Unser Mitgefühl und Beileid gilt seinen Hinterbliebenen, bei denen er sicher eine große Lücke hinterlässt.

Robert, Du wirst uns fehlen!

Im Namen aller Klubmitglieder des MBC-Enzesfeld
Manfred Stocker

     Ehrenobmann des UMFC Meggenhofen am 27.12.2003 im 78. Lebensjahr verstorben.

Für die Bewohner von Meggenhofen verkörperte Josef Leberbauer den Modellflug schlechthin. Schon früh, als gerade die ersten Fernsteuerungen auf den Markt kamen, baute und flog er seine ersten Modelle zusammen mit Gleichgesinnten auf den Wiesen der Umgebung. Das konnte für ihn kein Dauerzustand sein. Durch einen Grundstückstausch erwarb er ein geeignetes Gelände und stellte es dem neu gegründeten Verein, dessen Obmann er wurde, zur Verfügung. Unter seiner Führung wurde der Modellflugplatz errichtet, der für viele Modellflieger zur sportlichen Heimat wurde und auf dem über Jahre hinweg große Wettbewerbe und Schaufliegen stattfanden, die Meggenhofen weit über die engere Umgebung hinaus bekannt machten.
Josef Leberbauer war über 30 Jahre bis zum Beginn seiner schweren Erkrankung vor drei Jahren Obmann des UMFC Meggenhofen. Kurz vor dem Jahreswechsel wurde er von seinem schweren Leiden erlöst. Wir mussten von ihm Abschied nehmen, werden ihn aber sicher noch lange in dankbarer Erinnerung behalten.

Dipl.Ing. Konrad Neu
LSL Oberösterreich

Landessektionsleiter Modellflug und Vize-Präsident des ÖAEC- Landesverband Vorarlberg, Ehrenobmann des MSFC - Rheintal Karl F. Wasner verstorben.

Am 11. Dezember 2003 im Alter von 70 Jahren ist unser Gründungsmitglied und Ehrenobmann Karl F. Wasner verstorben. Karl war ein Modellflugpionier und hatte bereits 1964 mit dem Modellfliegen begonnen und 1966 den internationalen Rheintalpokal in der Klasse F3-A ins Leben gerufen. 30 Jahre Int. Rheintalpokal haben Karl und unseren Club auch weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht. Als Helfer von Ferdi Schaden hat Karl an den ersten 4 F3-A Weltmeisterschaften teilgenommen. Im Jahre 1978 wurde unter seiner Federführung der MSFC - Rheintal gegründet, davor war Karl Obmann des MSFC - Dornbirn.
Die Ende der 70'er Jahre aufgekommene Segler Hochleistungsklasse F3-B hatte sein Interesse geweckt und mit der Teilnahme an der 1. Weltmeisterschaft 1977 in Südafrika hatte eine Erfolgsgeschichte begonnen. Anfangs als Teilnehmer, später als Mannschaftsführer der Österreichischen F3-B Nationalmannschaft hat Karl an 7 Weltmeisterschaften und zahlreichen Europameisterschaften teilgenommen. Die größten Erfolge waren der Mannschaftsweltmeistertitel 1987 in Deutschland und 1989 in Frankreich.
Neben den sportlichen Aktivitäten war Karl immer bemüht die Interessen der Ländle Modellflieger im Landesverband und in der Bundessektion zu vertreten. Durch seinen Beruf war Karl ein EDV Spezialist und hat als einer der ersten den Computer für die Wettbewerbsauswertung eingesetzt. Als Landessektionsleiter Modellflug im Landesverband Vorarlberg des Österreichischen AERO Clubs war Karl über 34 Jahre tätig und als Mitglied der Bundessektion hat er ganz wesentlich zur Weiterentwicklung des Modellflugsportes in Vorarlberg und ganz Österreich beigetragen.
Dem MSFC Rheintal ist Karl 19 Jahre als Obmann vorgestanden und war stets bemüht die sportlichen Interessen der Mitglieder zu wecken. Lieber Karl, Du bist uns viele Jahre mit deinem Rat und Fachwissen hilfreich zur Seite gestanden, wir verlieren mit Dir einen guten Freund und hervorragenden Modellflieger. Deine Arbeit und Deine Leistungen werden wir stets als ehrendes Andenken bewahren.

Wolfgang Bauer
Obmann MSFC - Rheintal

Am 1. Mai 2003 ist Franz Trischak, langjähriger Obmann des Union - Modellflug Club Eisenstadt, verstorben.
Wir haben mit Franz Trischak einen freundlichen und zuverlässigen Kameraden verloren, der nicht nur mit Begeisterung den Modellflugsport ausübte, sondern auch stets bereit war, sein Wissen und Können sowie seine Tatkraft dem Verein zur Verfügung zu stellen.

Für neu eingetretene Mitglieder führte er über mehrere Jahre hinweg die Anfängerschulung durch und war in seiner Funktion als Obmann vor allem um ein aktives Vereinsleben, getragen von kameradschaftlichem Geist, bemüht. Betroffen mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass sein Leben so plötzlich geendet hat. Für seine Verdienste um den Union - Modellflug Club Eisenstadt werden wir Franz Trischak auch in Zukunft ein ehrendes Gedenken bewahren.

Obmann-Stellv. Josef Szommer
im Namen aller Vereinsmitglieder

Erwin Pacher

Ich habe die taurige Aufgabe, denen, die ihn kannten, mitzuteilen, dass Erwin Pacher - langjähriger Spitzen-Freiflieger - von uns gegangen ist.
Geboren 1951, gelernter Schriftsetzer, war er lange Journalist, später dann Versicherungsinspektor. Er hat schon früh mit Freiflug begonnen, war mehrfach Kärntner Landesmeister, vier mal österreichischer Staatsmeister und war auch international sehr erfolgreich. Über viele Jahre war er insgesamt zehn mal für die österreichische Nationalmannschaft qualifiziert. Hier blieben ihm leider die mit Energie und Einsatzwillen angestrebten ganz großen Erfolge versagt.
In den letzten Jahren war er Landes-Freiflug-Fachreferent für Kärnten.
Sein scharfer Geist, seine ausgeprägte Individualität, sein von ironisch bis ätzend reichender Humor bewirkten, dass er selten ein bequemer Partner war. Gerade diese Eigenschaften waren es aber auch, die seine Freunde an ihm schätzten. Im Kreis der Freiflieger war er als Quaxi bekannt. Fliegerisch war er alles andere als ein Bruchpilot, sondern ein ernsthafter Freiflieger und Wettbewerbspilot, der beim Fliegen keine halben Sachen kannte.

Wir sind erschüttert, daß sein Leben mit Bruch geendet hat und keiner es verhindern konnte. Er war einer von uns und wir werden ihn auf den Flugfeldern vemissen.

Wilhelm Kamp, BFR - Freiflug

Mitte Februar ist unser lieber Fliegerkollege Viktor Jambrits verstorben. Sein Flugrevier waren die Hänge des südwestlichen Wienerwalds. Hoffmann und Co. vor Augen, begann auch er vor ca. 20 Jahren Modelle selbst zu laminieren und hatte einigen von uns (auch mir) den Einstieg in die GFK Liga ermöglicht. Die JAVI Flieger waren legendär!


Danke Vikerl,
Deine Scherze werden uns fehlen!

Mario Testory

Hans Prettner       + 3. Dez. 2002

Hans Prettner wurde am 24. Mai 1923 in Tarvis geboren, wo seine Eltern in einem Gasthaus angestellt waren. Nach einigen Jahren Übersiedlung ins Gurktal und dortiger Besuch der Volksschule; Vater und Mutter hatten in seiner Jugendzeit verschiedene Gasthäuser gepachtet. Nach dem Pflichtschulabschluss folgte er seinem Berufswunsch und wurde in Feldkirchen Einzelhandelskaufmann.

Dann begann der Krieg und er kam zum ersten Mal in Kontakt mit Flugzeugen und erhielt seine Ausbildung. Auf Grund seiner technischen Kenntnisse wurde er aber im Raum München als Peilungs-Spezialist und Kommandant einer Fliegerabwehrkanone zugeteilt; von wo er dann in die französische Gefangenschaft geriet und bis zur Atlantikküste verschleppt wurde.

Nach Rückkehr aus der Gefangenschaft übernahm er mit seiner späteren Ehefrau Adelheid den von seinen Eltern gepachteten Gasthof "Zum Goldenen Rössl" am Alten Platz und er selbst stieg bis auf den höchsten Dachspitz um bei der Behebung der schweren Bombenschäden zu helfen. Nach dem Ablegen der Konzessionsprüfung für das Gastgewerbe und der Heirat im Jahr 1951, sowie der Geburt des einzigen Sohnes Hanno, konnte durch eigenen Fleiß der beiden Eheleute, aber auch mit Hilfe der Schwiegereltern der Gasthof gekauft werden. Langwierige und teure Investitionen waren notwendig um diesen Gasthof auf modernen Standard zu bringen, wobei beide Eheleute von morgens bis abends im Lokal arbeiteten. Das "Goldene Rössl" war ein beliebter Treffpunkt mit der allseits bekannten Hausmannskost für die städtische und ländliche Bevölkerung. Ein typischer Einkehrgasthof, in dem oftmals die Wirtsleute selbst Stimmungsmusik machten. Nach dem Eintritt in den Ruhestand wurde das Gasthaus geschlossen und mit Privatzimmern durch Adelheid weitergeführt.

SPORT:
Hans war immer schon vom Sport begeistert und als Jugendlicher war er ein ausgezeichneter Leichtathlet, der oftmals an den Kärntner Meisterschaften im Laufen und Weitsprung teilgenommen hat.

Aber seine sportliche Herausforderung fand er im Modellflugsport, den er in den sechziger Jahren selbst aktiv betrieben hat und wobei er etliche Titel und Siege bei Internationalen Wettkämpfen im In- und Ausland, aber auch bei Österreichischen Bundesmeisterschaften erringen konnte. Er war der erste Österreicher, dem es gelang sein Segelflugzeug für zwei Stunden ununterbrochen in der Luft zu halten und einen österreichischen Rekord aufzustellen. Als Allrounder konnte er sowohl das 1. Internationale Dolomitenpokalfliegen im Motor-Kunstflug und auch Championats im Motor-Segeln und auch Segelflug gewinnen. Gleichzeitig war er auch Vorbild nicht nur für den jugendlichen Kunstflugnachwuchs, sondern auch für Hanno, der in seine Fußstapfen trat. Als er das Talent seines Sohnes Hanno für den Flugsport erkannte, zog er sich vom aktiven Wettkampf zurück und fungierte in Zukunft nur mehr als Trainer, Betreuer und Helfer für die weltweiten Wettkämpfe des Vater/Sohn Teams Hans und Hanno Prettner. 7 F3A Weltmeistertitel, 8 Las Vegas TOC Championats, Europameister, 17 österr. Staatsmeistertitel und insgesamt 330 Siege waren der Lohn für das jahrelange Training und die Entbehrungen, die Spitzensport mit sich bringt. Im internationalen Flugsport gibt es keinen Trainer, der erfolgreicher als Hans gewesen ist und die Erfolge der beiden sind nach wie vor unerreicht. Kein einziger Modellkunstflieger weltweit konnte bisher mehr als zwei Weltmeistertitel erreichen. Sein persönliches Highlight war zweifellos der Heimsieg bei der Weltmeisterschaft 93 in Nötsch. Als Trainer wirkte Hans immer bescheiden im Hintergrund - wie es seinem Wesen entsprach - und er half tatkräftig mit, die Ideen für neue Flugzeuge zu verwirklichen und diese in der Werkstätte am Alten Platz zu bauen. Etliche Auszeichnungen und Ehrungen von der Republik Österreich, Land Kärnten, Stadt Klagenfurt und den Flugsport Verbänden sind Anerkennung herausragender Leistungen für sein Heimatland. Als Ehrenmitglied von zahlreichen Modellflugclubs in 4 Kontinenten genoss Hans die Hochachtung und Anerkennung von Funktionären, Sportlern aber auch des Publikums. Er war der "Grand Seigneur" des internationalen Flugsports und seine Meinung war nicht nur von der Modellbauindustrie, sondern auch von den Fach-Punkterichtern sehr geschätzt.

Hobbymäßig war er begeisterter Schifahrer und wenn er auch in die tollsten Schigebiete fuhr, so zog es ihn immer wieder auf seine geliebte Flattnitz zurück, wo er gemeinsam mit Adelheid und Hanno etliche Urlaube im Alpenhotel Ladinig verbrachte.

Sein Leben mit der Familie war harmonisch und Streitereien waren ein Fremdwort; er verabscheute Konfliktsituationen und versuchte immer, alles im Gespräch zu klären.

Zahlreiche Reisen nach Übersee und in alle Welt, an denen auch seine Familie teilgenommen hat, hinterlassen einen großen Freundeskreis - aber auch Verwandtenkreis - dem Hans sehr fehlen wird, aber er wird in ihren Gedanken weiterleben, denn tot ist man erst, wenn keiner mehr an einen denkt.

Hanno & Christa & Hanno jun.

Kärntner Modellflug - Urgestein ist nicht mehr

Einer der ganz Großen des Österreichischen bzw. Kämtner Modellfluges ist nicht mehr. Heinrich 'Heine' Kainz (82) starb Ende März nach einem Krankenhausaufenthalt. Mit ihm begrub man ein Stück Kämtner Modellfluggeschichte, die er über 60 Jahre mitprägte und gestaltete. 'Heine', wie er von seinen Kameraden genannt wurde, beschäftigte sich schon in der Zwischenkriegszeit mit dem Modellfliegen. Nach dem Krieg, 1948 begann er mit einigen Kameraden wieder Freiflugsegler, Wakefield -, Motor- Freiflug, und Fesselflugzeuge, mit den damals beschränkten Mitteln zu bauen und zu Fliegen. In weiterer Folge befasste er sich Saalflug- und Motorflugmodelle. Geflogen wurde damals auf dem noch von den Engländern verwalteten Klagenfurter Flugplatz.

1950 wurde die Modellbauwerkstätte in der Klagenfurter Hasnerschule adaptiert, deren Leiter er lange Jahre war. Die Jugend lag ihm stets am Herzen. Ende der Fünfzigerjahre konstruierte der Angestellte des Landeskrankenhauses einen Segler für Anfänger. Viele Kämtner haben bei 'Heini' ihr erstes Modell gebaut und immer wertvolle Tips in Sachen Modellflug erhalten. Kainz gehörte auch zu den Gründungsmitgliedern des ÖMV Klagenfurt.

Natürlich wurden in der Folge Wettbewerbe besucht und viele Erfolge errungen, so z. B. bei den ersten ASKÖ-Bundesmeisterschaft nach dem Krieg in Wr. Neustadt stand Kainz auf dem Stockerl, bei den Freiflugseglern. Hier machte er auch die Bekanntschaft mit unserem bereits verstorbenen BSL Edwin Krill. In der Folge entwickelte sich eine große Freundschaft zwischen den Beiden. 1963 vertrat er als erster Kärntner Österreich bei einer Freiflug-WM in England, natürlich im Segelfreiflug.

Vom Beruf war 'Heine' Schlosser. Wer ihn aber kannte, wusste, dass er ein Multitalent war. Durch den Modellflug angespornt beschäftigte er sich mit Elektronik und baute sich 1961 seine Eigenbaufernsteuerung. Den heutigen Modellflugplatz in St. Johann/Rosental entdeckte er, als sich der ÖMV Klagenfurtplatz noch hinter dem Fußballstadion befand. In weiterer Folge beschäftigte er sich mit Motorseglerkonstruktionen, die seine unvergleichbare Linie trugen. Meistertitel en masse waren der Lohn.

'Heine' Kainz ist nicht mehr. Sein Wirken und seine Verdienste für den Kämtner Modellflug leben aber weiter. Bei seinem Begräbnis gab eine große Delegation von Modellflugbegeisterten und Freunden ihm das letzte Geleit.

Erwin Pacher

Mit einem Herzen voller Trauer möchte ich auf diesem Wege allen Modelfliegern mitteilen, daß unser aller Freund und Fliegerkamerad, Wallner Edi, am 18.Juni 2002 aus seinem irdischen Leben gegangen ist.

Wie kein anderer, hat Edi durch seine Pioniertätigkeit im österreichischen Flugsport, dazu beigetragen, aus diesem Hobby das zu machen, was wir heute vorfinden.

Durch seine Tätigkeit als Funktionär in den verschiedensten Gremien des österreichischen Aero-Clubs kämpfte er unermüdlich für die Unterstützung der Vereine und vorallem der Jugend.

Als 'ehemaliger Jugendlicher' möchte ich mich, im Namen aller, dafür bei Dir bedanken! Jeder Wettbewerbsflieger kennt den Namen 'Wallner Edi'. Als der Modellflug noch in den Kinderschuhen steckte, kämpfte er schon mit Freunden, wie Hans Prettner, auf internationalen und nationalen Bewerben um die Siegestrophäe; seine Erfolge aufzuzählen würde diesen Rahmen sprengen.

Unvergessen sind auch die vielen Stunden,die wir gemeinsam, nach Siegererhrungen in fröhlicher Runde, beisammen saßen! Durch seine Mühe und sein Organisationstalent konnten unzählige Wettbewerbe (Eisfliegen Feld am See, Nockpokalfliegen, F3D - WM in Nötsch) veranstaltet werden.

Für all das Geleistete, möchte ich mich im Namen aller, bei Dir bedanken. Mit der Gewißheit einen großen Freund verloren zu haben, welchen wir nie vergessen werden, bleibt die Hoffnung auf ein mögliches Wiedersehen!

Dein Freund Rudi Straka

Alt-Obmann und Ehrenpräsident des Modellflugclub Waidhofen/Thaya verstorben.

Im 77.Lebensjahr ist Franz Bittner von dieser Welt abberufen wurden. Seine Liebe zur Modellfliegerei begann bereits in den 60er-Jahren, wo er als Gründungsmitglied erheblichen Anteil an der Vereinsgründung des UMFC Waidhofen/Thaya hatte. Als Wettbewerbspilot der Kunstflugklassen Klassen RC1, RC3 und RC3-Hydro war Franz Bittner in den 60er und 70er-Jahren im In- und Ausland erfolgreich. Unter seiner Sektionsleitung von 1968 bis 1981 setzte ein steter Ausbau der Flugplatzanlage ein. Der Zustand der heutigen Modellfluganlage trägt die Handschrift von Franz Bittner, der bereits 1964 das erste Clubhaus stiftete, welches unter seiner Leitung mehrfach modernisiert wurde. Als Obmann des UMFC Waidhofen hat er mit seinem Freund Geri Hörmann die ersten Kunstflugwettbewerbe in Waidhofen ins Leben gerufen. Diese Wettbewerbe haben auch heute noch Tradition - Franz Bittner war ein Förderer unseres Vereines, unserer Veranstaltungen als auch ein Förderer jedes einzelnen Clubmitgliedes. In Vorjahr erhielt Franz Bittner für seine Verdienste um den Modellflugsport und seiner mehr als 40-jährigen Mitgliedschaft die Ehrenmedaille des Österreichischen Aero-Club. Bis zuletzt nützte er alle Gelegenheiten seinen Modellflugplatz zu besuchen, um mit top-aktuellen Kunstflugmodellen seiner Leidenschaft nachzugehen. Mit dem Fliegergruß "Glück ab - Gut Land" werden wir Franz Bittner in ewiger Erinnerung halten.

UMFC Waidhofen/Thaya

Mein lieber Freund und Lehrmeister
Leopold Köppl

lebt nicht mehr. Er wurde am 10.November 2001 im 65.Lebensjahr nach langer schwerer Krankheit vom Herrgott zu sich berufen, und damit verliert der Österreichische Modellflugsport wohl seinen genialsten Konstrukteur und Modellbauer. So an die 35 Verbrennungsmotore hat er in seinem Leben gebaut , die sich alle voneinander unterscheiden, denn er wollte immer neue und andere Konstruktionsdetails ausprobieren. So entstanden zuerst Einzylindermotore in 2- bzw. 4-Taktausführung mit stehenden und hängenden Ventilen, bis dann in der Folge Mehrzylindermotore an die Reihe kamen. Ein 2-Zylinder Boxermotor - der spätere Kavanmotor - und ein 7-Zylinder Sternmotor waren wohl seine ersten Meisterstücke. Galt ursprünglich seine Liebe den Motoren, so entwickelte er sich mit zunehmendem Alter immer mehr hin zum Schöpfer von 'Gesamtkunstwerken'. In den Siebzigerjahren baute er selbstkonstruierte Hubschrauber, die natürlich mit Eigenbaumotoren ausgerüstet waren. Auch der allererste Elektro-Hubschrauber trug seine Handschrift. Danach beschäftigte sich Leopold Köppl mit der frühen Geschichte der Fliegerei und stieß als echter Patriot dabei auf die Konstruktionen von Igo Etrich. Im Deutschen Museum in München fand er dann das Vorbild für 'seine' Taube, die er bis ins letzte Detail nachbaute - natürlich auch den wassergekühlten 4-Zylinder Mercedes Reihenmotor. Ja sogar der Pilot Helmut Hirth wurde täuschend ähnlich nachgemacht. Nachdem er große Anerkennung mit der Taube geerntet hatte, kam die Bleriot XI an die Reihe. Eine echte Herausforderung war der 3-Zylinder Fächermotor , der schwer in den Griff zu bekommen war. Doch auch diesem brachte er eine bestechende Laufkultur bei, sodass seine Bleriot sogar mit dem originalgetreuen Sound unterwegs war. Im Jahre 2003 steht das 100-Jahr Jubiläum der motorisierten Fliegerei an und natürlich wollte Leopold das standesgemäß mit einem Modell des Wright-Flyers begehen. Der 4-Zylinder Reihenmotor ist fast fertig, doch seine schwere Erkrankung verhinderte den Bau des Modells, sodass der Wright-Flyer unvollendet bleiben wird. Ganz sicher wird der Name Köppl auf der ganzen Welt weiter leben, denn er hat sich mit dem Kavan-Motor sein eigenes Denkmal gesetzt. Auch ich verdanke ihm sehr viel und weil die Kavan-Motore meines Freundes Poldi meine Modelle auch weiterhin in den Himmel tragen werden, wird er unvergessen bleiben.

In ewiger Verbundenheit
Dein Lehrling
Wolfgang Schober
Daniele Graber verunglückt!

Mit Betroffenheit und Trauer hat der Vorstand des Schweizerischen Modellflugverbands die Nachricht vernommen und verbreitet, dass Daniele Graber am Samstag, dem 3. November 2001, mit seinem Eigenbau-Helikopter tödlich verunglückt ist. Durch einen Heckrotorausfall ist er aus geringer Höhe auf die San-Bernadino-Autobahn im Schweizer Kanton Graubünden abgestürzt. Er war laut Zeitungsberichten sofort tot. Daniele Graber war Mitbegründer und lange Jahre Präsident der «Gruppo Elimodellisti San Vittore». Als erfolgreicher Wettbewerbspilot in der Kategorie F3C Heli, letztmals als Mitglied der Schweizer Nationalmannschaft anlässlich der WM 2001 in den USA, war er weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Mit seinem Engagement und seinem Elan hat er die Heliszene Schweiz ganz entscheidend mitgeprägt. Der Vorstand des Schweizerischen Modellflugverbands drückt den Hinterbliebenen und der ganzen «Gruppo Elimodellisti San Vittore» seine tiefe Anteilnahme aus.
Felix......

Am 24.9 hatten einige F3A-Piloten die Ehre, den letzten Weg von Karl Dworak, in der Szene bekannt als "Felix", dem Vater, Schmiermaxe, Mechaniker und Freund von Manfred Dworak mitzugehen. In Anabichl (Klagenfurt) auf einem kleinen Friedhof gleich neben dem Flughafen gelegen, gestaltete Manfred mit seiner uns allen bekannten Perfektion, eine wunderschöne und sehr emotionale Trauerfeier für seinen Vater. Die Göße der Aufbarungshalle reichte gerade aus, um die nahezu 300 Trauergäste aufzunehmen. Die Ansprachen von diversen Funktionären, die das sehr bewegte und arbeitsreiche Leben von Felix im Sinne des Sportes noch einmal Revue passieren ließen und die geschmackvoll gewählte Musik, rührten alle Anwesenden.. Nach Beendigung der Trauerfeier in der Aufbarungshalle wurde der Sarg zu seiner letzten Ruhestätte hinausgebracht. Dies wurde noch umrahmt von zwei riesigen Segelflugmodellen (ca. 9m Spannweite) die spalliermäßig vor der Halle warteten. Weiters umkreiste ein Motorsegler in engen Schleifen, ganz tief über dem Friedhof die Trauergäste. Über den Lautsprecher ertönte das Lied "Großvater" (von SCS). Spätestens jetzt, bei dieser Stimmung, sind die letzten Augen nass geworden. Mit dieser Feier hat Manfred Dworak seinen Vater sicherlich einen großen Wunsch erfüllt und er hat es geschafft, dass die Erinnerung an Felix sich bei uns für ewig verankert hat.
Michael Klamecker
Helmut Bruß + 29.7.2001

     Wieder hat uns ein bedeutender Modellflieger des deutschen Sprachraumes für immer verlassen. Mit Helmut Bruß verlieren wir den Wegbereiter des Solarmodellfluges. Nicht umsonst wurde er auch der "Deutsche Solarpapst" genannt. Sein profundes Können vermittelte er uns durch die Herausgabe des Buches Solarmodellflug, das für jeden angehenden Solarmodellflieger eine Musslektüre darstellt.
     In seiner selbstlosen Art folgte er 1993 auch dem Ruf, den weltweit ersten Solarmodellflug-Lehrgang im MAZ-Spitzerberg mitzuleiten. Dabei lernten wir einen überaus freundlichen, ruhigen, hilfsbereiten Wissenden kennen.
Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.
Oskar Czepa
Mitte Februar erhielten wir die traurige Nachricht, dass unser sehr geschätztes Mitglied, Herr Regierungsrat Heinrich Rockenbauer, verstorben ist. Er war für die Vereine MFC Dunkelsteinerwald und MFC Reitern immer ein überaus fürsorglicher und verständnisvoller Freund. Seine Ratschläge bei Vereinsproblemen halfen sehr oft, wieder einen einsichtigen Weg zu gehen.
Sein Engagement bei Modellflugveranstaltungen gab dem Verein die Sicherheit, dass besonders bei der Senderverwaltung und Überprüfung der Frequenzen niemals ein Vorfall stattfand. Er hat mit dem Modellflugsport sehr spät begonnen und wollte als Pensionist noch lange dieses schöne Hobby ausüben. Wir verlieren mit unserem "Vater" einen sehr lieben Kameraden, Freund und Weggefährten.
MFC Dunkelsteinerwald MFC Reitern
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